Mit Szenarien statt mit einer einzigen Zukunft arbeiten
Strategische Personalplanung verbindet längerfristige Unternehmensentwicklung mit zukünftigen Rollen, Kompetenzen und Kapazitäten. Sie muss Unsicherheit berücksichtigen: Nachfrage, Technologie oder Standortentscheidungen können sich verändern. Ein einziger präziser Personalwert für mehrere Jahre kann deshalb irreführender sein als mehrere nachvollziehbare Szenarien.
Beschreiben Sie pro Szenario die wesentlichen Annahmen und ihre Auswirkungen auf Aufgaben. Erst danach werden Personalbestand und Handlungsoptionen betrachtet. Eine neue Technologie kann Tätigkeiten verlagern, neue Kontrollaufgaben schaffen oder andere Kompetenzen erfordern. Aus ihrer Einführung folgt nicht automatisch eine bestimmte Reduktion der Beschäftigtenzahl.
