Arbeitsmenge, Zeitbedarf und Qualifikation zusammenführen
Personalbedarf entsteht aus Aufgaben, nicht aus einer gewünschten Kopfzahl. Erfassen Sie deshalb zunächst, welche Leistungen in welchem Zeitraum erbracht werden sollen. Für wiederkehrende Aufgaben kann die Menge mit einer nachvollziehbaren Bearbeitungszeit verknüpft werden. Hinzu kommen Koordination, Dokumentation und andere notwendige Tätigkeiten. Historische Zeitwerte sind dabei Ausgangsdaten, keine Garantie für zukünftige Abläufe.
Quantitativer Bedarf und qualitativer Bedarf müssen getrennt geprüft werden. Rechnerisch ausreichende Stunden helfen nicht, wenn zu bestimmten Zeiten eine vorgeschriebene oder fachlich notwendige Qualifikation fehlt. Auch räumliche Verteilung, Mindestbesetzung und gleichzeitige Aufgaben können dazu führen, dass eine reine Monatsrechnung die tatsächliche Dienstplanung nicht abbildet.
