Den zukünftigen Bestand statt nur den heutigen Stand sehen
Personalbestandsplanung betrachtet, welche Beschäftigten und Kompetenzen zu einem zukünftigen Zeitpunkt voraussichtlich verfügbar sind. Ausgangspunkt ist ein sauber definierter Bestand: Welche Personen zählen, welcher Stichtag gilt und wie werden Teilzeit, befristete Verträge, interne Wechsel oder längere Abwesenheiten behandelt? Ohne diese Definition können zwei korrekte Listen unterschiedliche Zahlen liefern.
Anschließend werden bestätigte Veränderungen und unsichere Annahmen getrennt fortgeschrieben. Ein unterschriebener Arbeitsvertrag ist etwas anderes als eine geplante Einstellung. Ein bekanntes Befristungsende ist etwas anderes als eine vermutete Kündigung. Diese Unterscheidung verhindert, dass unsichere Entwicklungen im Plan wie sichere Tatsachen aussehen.
