Leiharbeit in Deutschland · Personalvermittlung

Leiharbeit.Menschen finden.
Chancen nutzen.

CALUMA bringt Leiharbeitsfirmen und passende Bewerber zusammen. Finden Sie Mitarbeiter für Ihr Unternehmen oder entdecken Sie Jobs, die zu Ihren Fähigkeiten passen – regional und bundesweit.

kostenlose Personalanfrage bundesweite Suche für Bewerber kostenlos

CALUMA vermittelt – die Leiharbeitsfirma stellt ein. Die spätere Arbeitnehmerüberlassung organisiert die Leiharbeitsfirma, nicht CALUMA.

Informationen für Arbeitgeber & Bewerber
Zwei Kollegen besprechen Inhalte auf einem Laptop im Büro
Ein Team betrachtet gemeinsam einen Laptop im Besprechungsraum
Zwei Kolleginnen vergleichen Unterlagen an einem Computerarbeitsplatz
Passende Menschen.
Passende Aufgaben.
Vermittlung · Zusammenarbeit · Perspektiven
PersonalvermittlungCALUMA rekrutiert für Arbeitgeber
Leiharbeitsfirmenschließen den Arbeitsvertrag
Bundesweitden passenden Standort anfragen
Klare OrientierungModelle, Kosten und Rechte verstehen
Der passende Einstieg für Ihre Situation

Personal finden.
Leiharbeit verstehen.

Für Unternehmen, Personaldienstleister und Bewerber stellen sich unterschiedliche Fragen. Hier finden Sie den direkten Weg zu den passenden Informationen.

Leiharbeit, Zeitarbeit,
Arbeitnehmerüberlassung.

Drei gebräuchliche Bezeichnungen für dasselbe Beschäftigungsmodell: Die Arbeitskraft ist beim Verleiher angestellt und arbeitet vorübergehend beim Entleiher. Davon zu unterscheiden ist die Personalvermittlung durch CALUMA.

Leiharbeit für Arbeitgeber

Flexibel ergänzen.
Verantwortung klar regeln.

Die Leiharbeitsfirma beschäftigt die Mitarbeiter. Diese arbeiten für einen vereinbarten Zeitraum in Ihrem Unternehmen und werden dort fachlich angeleitet. Wägen Sie Chancen und Anforderungen vor dem Einsatz gemeinsam ab.

Vorteile & Möglichkeiten

Zusätzliche Kapazität.
Für begrenzten Bedarf.

Leiharbeit kann die Stammbelegschaft bei einem vorübergehenden Mehrbedarf ergänzen. Voraussetzung ist, dass Personal, Aufgaben und Rahmenbedingungen zusammenpassen.

  • Auftragsspitzen und saisonale Schwankungen auffangen
  • Krankheits- und Urlaubsvertretungen organisieren
  • Den Rekrutierungs- und Verwaltungsaufwand im eigenen Betrieb reduzieren
  • Eine spätere direkte Übernahme gemeinsam prüfen
Nachteile & Abwägung

Flexibilität braucht
klare Absprachen.

Auch mit externer Unterstützung bleiben wichtige Aufgaben im Einsatzunternehmen. Eine tragfähige Planung berücksichtigt mehr als die reine Personalzahl.

  • Einarbeitung, Arbeitsorganisation und Teamintegration einplanen
  • Verrechnungssätze, Zuschläge und Zusatzkosten vergleichen
  • Wechselnde Einsätze und Übergaben organisatorisch berücksichtigen
  • Eigene Arbeitsschutzpflichten und gesetzliche Grenzen beachten

Entlastung bei der Verwaltung.
Verantwortung im Betrieb.

Der Verleiher übernimmt als Arbeitgeber insbesondere Lohnabrechnung und Beschäftigung. Der Einsatzbetrieb organisiert die Arbeit vor Ort und erfüllt seine eigenen Pflichten. Eine direkte Einstellung ist ein anderer Weg: CALUMA Personalvermittlung.

CALUMA für Leiharbeitsfirmen

Ihre Kunden brauchen Personal.
Wir unterstützen
Ihre Suche.

Sie möchten zusätzliche Mitarbeiter einstellen? CALUMA unterstützt Leiharbeitsfirmen bei Rekrutierung, Vorauswahl und Vermittlung. Sie beschreiben die Anforderungen und entscheiden, welche Kandidaten zu Ihrem Unternehmen passen.

  1. Anforderungen gemeinsam klären

    Beruf, Aufgaben, Qualifikation, Arbeitsort, Schichten, Vergütung und gewünschte Anstellungsdauer konkretisieren.

  2. Bewerber gezielt erreichen

    CALUMA unterstützt bei Kandidatensuche, Ansprache, Vorqualifikation und der Koordination des Bewerbungsprozesses.

  3. Passende Mitarbeiter einstellen

    Sie treffen die Auswahl und schließen den Arbeitsvertrag. Beschäftigung und Überlassung bleiben bei Ihrer Leiharbeitsfirma.

Vermittlung und Überlassung
sind getrennte Leistungen.

CALUMA ist Ihr Recruiting-Partner, nicht der Verleiher. Die erforderliche Überlassungserlaubnis, Entgeltabrechnung, Einsatzplanung und die Verträge mit Ihren Kunden verantwortet Ihr Unternehmen. Mehr für Zeitarbeitsfirmen.

Leiharbeit oder Personalvermittlung

Zwei Modelle.
Der entscheidende Unterschied.

Wer stellt ein, wer zahlt und wer organisiert den Arbeitsalltag? Diese Gegenüberstellung trennt die Leiharbeit von der Vermittlungsleistung und einer direkten Anstellung.

Das Überlassungsmodell

Leiharbeit

Arbeitgeber
Die Leiharbeitsfirma schließt den Arbeitsvertrag mit der Arbeitskraft.
Arbeitsort
Die Arbeit findet vorübergehend in einem Kundenunternehmen statt.
Organisation
Der Verleiher organisiert die Beschäftigung; der Entleiher die Tätigkeit vor Ort.
Vergütung
Die Leiharbeitsfirma zahlt das Arbeitsentgelt. Der Kundenbetrieb bezahlt die vereinbarte Überlassungsleistung.
Perspektive
Einsätze können wechseln. Eine spätere direkte Einstellung ist möglich, aber nicht garantiert.
Die Dauer eines Kundeneinsatzes ist nicht automatisch die Dauer des Arbeitsvertrags.
Die Leistung von CALUMA

Personalvermittlung

Arbeitgeber
Das Unternehmen, das den Kandidaten einstellt – auch eine Leiharbeitsfirma kann Auftraggeber sein.
Arbeitsort
Die spätere Beschäftigung wird mit dem einstellenden Arbeitgeber vereinbart.
Organisation
CALUMA unterstützt Suche, Ansprache und Auswahl. Der Arbeitgeber übernimmt die Beschäftigung.
Vergütung
CALUMA berechnet die vereinbarte Vermittlungsgebühr. Lohn oder Gehalt zahlt der Arbeitgeber separat.
Perspektive
Eine direkte Anstellung kann befristet oder unbefristet sein. Sie ist nicht allein wegen ihrer Dauer Leiharbeit.
CALUMA vermittelt Personal. Eine anschließende Überlassung ist ein eigener Vorgang.
Die Vertragsbeziehungen als Schaubild ansehen
Leiharbeit: Arbeitsvertrag und Gehalt über die Leiharbeitsfirma, Arbeit beim Kundenunternehmen
Leiharbeit: Arbeitgeber und Einsatzbetrieb sind unterschiedliche Unternehmen.
CALUMA vermittelt einen Bewerber zur Anstellung bei einer Leiharbeitsfirma
CALUMA: Personalvermittlung zur Einstellung bei einer Leiharbeitsfirma.
Einsatzgründe & Ziele

Wenn zusätzliche
Unterstützung gefragt ist.

Leiharbeit kann bei zeitlich begrenztem Personalbedarf ein passender Baustein sein. Für dauerhaft anfallende Aufgaben lohnt sich daneben der Vergleich mit einer direkten Einstellung.

Auftragsspitzen

Zusätzliche Kapazität für ein höheres Auftragsvolumen. Aufgaben, Schichten und den erwarteten Zeitraum vorab konkret festlegen.

Mehrbedarf · Auslastung · Schichtplanung

Saisonale Phasen

Wiederkehrende Spitzen rechtzeitig vorbereiten und den Personalbedarf nach Tagen, Wochen oder Standorten strukturieren.

Saison · Handel · Logistik

Krankheit & Urlaub

Vorübergehende Ausfälle mit geeigneter Unterstützung überbrücken. Übergaben, Zugänge und Einarbeitung mit einplanen.

Vertretung · Kontinuität · Team

Befristete Projekte

Zusätzliche Hände oder Fachkenntnisse für klar umrissene Aufgaben suchen. Ziele, Zuständigkeiten und Einsatzende abstimmen.

Projekt · Fachwissen · Zeitrahmen

Stammbelegschaft entlasten

Arbeit sinnvoll verteilen und Engpässe reduzieren. Die Unterstützung mit dem bestehenden Team abstimmen und gut einbinden.

Zusammenarbeit · Organisation · Entlastung

Übernahme prüfen

Während eines Einsatzes die Zusammenarbeit kennenlernen. Eine spätere Direktanstellung setzt passende Rahmenbedingungen und eine Vereinbarung voraus.

Kennenlernen · Perspektive · Direkteinstellung

Diese Beispiele beschreiben Einsatzgründe, keine Verfügbarkeits- oder Übernahmegarantie. Qualifikation, Einarbeitungsaufwand, Kosten und die Zulässigkeit der Überlassung müssen zur konkreten Tätigkeit passen.

Personalvermittlung für unterschiedliche Bereiche

Welches Personal
benötigen Sie?

Entdecken Sie die Personalbereiche von CALUMA und beschreiben Sie Ihre gesuchten Tätigkeiten. Die Übersicht betrifft die Personalvermittlung; eine spätere Überlassung muss die Leiharbeitsfirma gesondert prüfen.

Alle Branchen

Kundenservice & Callcenter

Personalbereich ansehen
So funktioniert die CALUMA-Vermittlung

Von Ihrer Anfrage
zur passenden Einstellung.

CALUMA begleitet die Suche. Ihr Unternehmen trifft die Personalentscheidung und wird Arbeitgeber der vermittelten Person.

Bedarf übermitteln

Beschreiben Sie Tätigkeit, Personalzahl, Arbeitsort, Schichten, Beginn, Anstellungsdauer, Vergütung und Qualifikation. Ihre erste Personalanfrage ist kostenlos und unverbindlich.

Auftrag & Auswahl abstimmen

Nach der Anfrage stimmen Sie den Vermittlungsauftrag ab. CALUMA unterstützt die Suche und Vorauswahl. Sie vergleichen geeignete Profile und entscheiden über die Einstellung.

Anstellung organisieren

Der ausgewählte Kandidat schließt den Arbeitsvertrag mit Ihrem Unternehmen. Das CALUMA-Honorar richtet sich nach dem Auftrag; eine anschließende Leiharbeit organisieren Sie als Verleiher.

Diese Angaben erleichtern die Personalsuche.

Tätigkeit & AufgabenPersonalzahl & QualifikationArbeitsort & ErreichbarkeitBeginn & AnstellungsdauerArbeitszeiten & SchichtenVergütung & Ansprechpartner
Vermittlungsgebühr · Nicht Überlassungspreis

Klare Kosten.
Für unsere Vermittlungsleistung.

CALUMA berechnet die Vermittlung anhand von Anstellungsdauer und CQR-Level. Die Vergütung einer späteren Leiharbeit vereinbart die Leiharbeitsfirma separat mit ihrem Kunden.

Gebühren im Detail
Ein Tag bis ein Monat

Pauschale je Tag und Person.

ab 15 €Vermittlungsgebühr je Person und Tag

Der Einstiegspreis gilt bei CQR Level 1 und einem Monat. Bei 1–5 Tagen beträgt die Gebühr für Level 1 jeweils 25 € je Person und Tag. Andere Levels und Zeiträume folgen der veröffentlichten Gebührenstaffel.

Ab zwei Monaten

Einkommensabhängiges Honorar.

Nach Dauer& CQR-Levelauf Basis des vereinbarten Gesamteinkommens

Für längere Anstellungen richtet sich das Vermittlungshonorar nach der Dauer, dem CQR-Level und dem vereinbarten Gesamteinkommen. Die Gebührenübersicht zeigt die jeweiligen Prozentsätze und einen Rechner zur Orientierung.

Nur Vermittlungsgebühr – Lohn/Gehalt nicht enthalten.

Die Preise sind keine Stundenverrechnungssätze für Arbeitnehmerüberlassung. Lohn, Gehalt und weitere Beschäftigungskosten kommen hinzu. Alle genannten Vermittlungsgebühren verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Maßgeblich sind die Konditionen des vereinbarten Vermittlungsauftrags.

Grundlage: veröffentlichte CALUMA-Gebührenübersicht. Die Gebühren betreffen ausschließlich die Personalvermittlung.
CALUMA Qualifikationsrahmen

Profile vergleichen.
Passender auswählen.

Der CQR ordnet Kompetenzen, Fertigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen und Bewertungen in sechs Levels ein. So erhalten Sie eine zusätzliche Orientierung für die Auswahl der passenden Mitarbeiter.

CQR Level01Einstieg
CQR Level02Erste Erfahrungen
CQR Level03Praxiserfahrung
CQR Level04Viele Erfahrungen
CQR Level05Sehr erfahren
CQR Level06Sehr erfahren & sehr gut bewertet

Qualifikationen beachten

Das CQR-Level ersetzt keine notwendigen Berufsabschlüsse, Anerkennungen, Berechtigungen oder Unterweisungen. Entscheidend bleiben die Anforderungen der konkreten Tätigkeit.

Anforderungen beschreiben

EFP & Ausfallschutz

CALUMAs EFP-System unterstützt den Umgang mit Zuverlässigkeit und Ausfällen in der Vermittlung. Es ergänzt die Vermittlung, ersetzt aber weder eine sorgfältige Einsatzplanung noch die Pflichten einer Leiharbeitsfirma.

Kontakt aufnehmen

Garantie & Ersatz

Für eine Ersatzvermittlung gelten die Voraussetzungen des vereinbarten Auftrags und der CALUMA-AGB. Die Garantie ist keine pauschale Zusage für jede Ausfallsituation.

Garantie kennenlernen
Leiharbeit für Bewerber

Deine Fähigkeiten.
Neue Möglichkeiten.

Du bist bei einer Leiharbeitsfirma angestellt und arbeitest zeitweise in einem Kundenunternehmen. CALUMA hilft dir, passende Arbeitgeber kennenzulernen und deinen nächsten beruflichen Schritt zu finden.

CALUMA vermittelt.
Dein Arbeitgeber stellt dich ein.

Deinen Arbeitsvertrag schließt du mit der Leiharbeitsfirma, nicht mit CALUMA. Sie zahlt dein Gehalt und ist dein Ansprechpartner für Fragen rund um die Beschäftigung.

Chancen & Vorteile

Erfahrung sammeln.
Beruflich weiterkommen.

Leiharbeit kann den Berufsstart, Wiedereinstieg oder eine Neuorientierung unterstützen. Welche Möglichkeiten sich ergeben, hängt vom Arbeitgeber und vom konkreten Job ab.

  • Verschiedene Aufgaben und Unternehmen kennenlernen
  • Praktische Erfahrungen und berufliche Kontakte aufbauen
  • Jobs passend zu deinen Kenntnissen und deiner Verfügbarkeit suchen
  • Mit dem Arbeitgeber über Entwicklung und mögliche Übernahme sprechen
Worauf du achten solltest

Dein Job muss
zu deinem Alltag passen.

Wechselnde Einsatzorte und Aufgaben können Abwechslung bieten, aber auch die Planung erschweren. Kläre die wichtigsten Bedingungen, bevor du einen Vertrag unterschreibst.

  • Vergütung, Arbeitszeit und Einsatzradius besprechen
  • Arbeitsvertrag und Kundeneinsatz getrennt betrachten
  • Fahrtkosten, Zuschläge und Ansprechpartner klären
  • Nicht von einer zugesicherten Übernahme ausgehen

Profil erstellen

Registriere dich kostenlos und beschreibe Fähigkeiten, Berufserfahrung, Wunschorte und verfügbare Zeiten. Ergänze die für deine Tätigkeit relevanten Nachweise.

Passende Jobs prüfen

Sieh dir Stellen an und besprich Aufgaben, Vergütung, Arbeitszeiten und Anforderungen. CALUMA unterstützt die Vermittlung; die Auswahl trifft der Arbeitgeber.

Vertrag klären & starten

Kläre mit der Leiharbeitsfirma den Beschäftigungsbeginn und deine Bedingungen. Für den Einsatz brauchst du anschließend konkrete Informationen und eine Einweisung vor Ort.

Kein Einsatz bedeutet nicht automatisch: kein Gehalt.

Besteht dein Arbeitsverhältnis fort und gerät die Leiharbeitsfirma in Annahmeverzug, bleibt dein Vergütungsanspruch geschützt. Er darf nicht durch einen Vertrag aufgehoben oder eingeschränkt werden. Lass konkrete Abrechnungsfragen individuell prüfen.

§ 11 Absatz 4 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Rechtlicher Überblick · AÜG

Wichtige Regeln.
Vor dem Einsatz klären.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz regelt die Rollen von Verleiher, Entleiher und Arbeitnehmer. Diese Punkte gehören in die Vorbereitung einer Überlassung.

AÜG · 10.09.2026

Allgemeine Orientierung, keine individuelle Rechtsberatung. Die Rechtsinformationen wurden anhand des AÜG geprüft; sie ergänzen die Informationen zur CALUMA-Vermittlung. Tarifregelungen, Voreinsätze, Branche und Vertragsgestaltung können die Beurteilung beeinflussen. Eine verbindliche Prüfung Ihres Einzelfalls sollte durch arbeitsrechtlich qualifizierte Beratung erfolgen.

Regional suchen · Bundesweit vermitteln

Regional suchen.
Bundesweit Möglichkeiten finden.

Geben Sie den tatsächlichen Arbeitsort, Erreichbarkeit, Schichten und gewünschte Mobilität an. Auch außerhalb großer Städte können Sie Personal anfragen; die konkrete Verfügbarkeit wird für Ihren Bedarf betrachtet.

Fragen & Antworten

Leiharbeit.
Die wichtigen Fragen
einfach finden.

65 Antworten für Arbeitgeber und Bewerber – geordnet nach den Themen des Arbeitsalltags, vom ersten Kontakt bis zu Einsatzplanung und beruflichen Perspektiven.

Die Antworten zur Leiharbeit sind von der Vermittlungsleistung von CALUMA zu unterscheiden. Rechtliche Hinweise dienen der allgemeinen Orientierung; Details sollten im Einzelfall geprüft werden.

Für Arbeitgeber

Bedeutung & Ablauf von Leiharbeit für Arbeitgeber

Was bedeutet der Begriff „Arbeitnehmerüberlassung“ im Zusammenhang mit Leiharbeit?

Arbeitnehmerüberlassung ist der rechtliche Begriff für Leiharbeit. Eine Arbeitskraft ist bei der Leiharbeitsfirma, dem Verleiher, beschäftigt und arbeitet vorübergehend beim Kundenunternehmen, dem Entleiher. Dort wird sie in die Arbeitsorganisation eingebunden und fachlich angeleitet. Der Verleiher bleibt Arbeitgeber. CALUMA unterstützt die Personalvermittlung an Arbeitgeber; diese Vermittlung ist von einer späteren Überlassung zu unterscheiden.

§ 1 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Was ist bei der Beauftragung eines Leiharbeitsunternehmens zu beachten?

Prüfen Sie die erforderliche Überlassungserlaubnis und klären Sie, welche Vertrags- und Tarifregelungen gelten. Halten Sie Aufgaben, notwendige Qualifikationen, Einsatzort, Arbeitszeiten, Verrechnungssätze, Zuschläge und den vorgesehenen Zeitraum fest. Wichtig sind außerdem die konkrete Benennung der Arbeitskraft, Verantwortlichkeiten beim Arbeitsschutz und Regeln für Änderungen oder eine spätere Übernahme. Eine Verbandsmitgliedschaft allein ersetzt diese Prüfung nicht.

§§ 1, 8, 11 und 12 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Was sind die Vorteile und Risiken beim Einsatz von Leiharbeitskräften?

Zusätzliche Mitarbeiter können vorübergehenden Mehrbedarf abdecken und Ihre Stammbelegschaft entlasten. Rekrutierung und Personalverwaltung liegen weitgehend beim Personaldienstleister. Dem stehen laufende Verrechnungssätze, Einarbeitungsaufwand, mögliche Personalwechsel und die Abstimmung mit einem weiteren Unternehmen gegenüber. Gute Integration entsteht durch klare Aufgaben und Zusammenarbeit – die Vertragsform allein entscheidet nicht über Motivation oder Qualität.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit einem Leiharbeitsunternehmen konkret?

Zunächst beschreiben Sie den Bedarf und stimmen Qualifikation, Zeitraum, Arbeitsort, Arbeitszeiten und Konditionen ab. Nach Auswahl geeigneter Mitarbeiter und Abschluss der erforderlichen Vereinbarungen beginnt der Einsatz. Der Verleiher organisiert die Beschäftigung, während Sie die Arbeit in Ihrem Betrieb anleiten. Vereinbaren Sie feste Ansprechpartner, eine nachvollziehbare Stundenerfassung und einen Ablauf für Rückfragen, Ausfälle oder Änderungen.

Wie wird die Auswahl passender Leiharbeitskräfte organisiert?

Die Leiharbeitsfirma gleicht die Anforderungen des Einsatzbetriebs mit Qualifikationen, Erfahrungen und Verfügbarkeit möglicher Mitarbeiter ab. Gespräche, tätigkeitsbezogene Nachweise und gegebenenfalls weitere Auswahlverfahren helfen bei der Einschätzung. Als Einsatzunternehmen sollten Sie zwingende Voraussetzungen und Einarbeitungsmöglichkeiten klar benennen. CALUMA kann die Leiharbeitsfirma bei der Rekrutierung und Vorauswahl neuer Mitarbeiter unterstützen; die Einstellungsentscheidung bleibt beim Arbeitgeber.

Wie läuft die Abrechnung im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung ab?

Der Einsatzbetrieb zahlt die mit der Leiharbeitsfirma vereinbarte Vergütung. Häufig sind dokumentierte Arbeitsstunden und Verrechnungssätze die Grundlage; Zuschläge, Mindestabnahmen oder weitere Positionen richten sich nach dem Vertrag. Die Leiharbeitsfirma zahlt als Arbeitgeber das Arbeitsentgelt. Davon getrennt ist eine CALUMA-Vermittlungsgebühr: Sie betrifft die Rekrutierung beziehungsweise Vermittlung und ist weder Lohn noch Überlassungspreis.

Wie erfolgt die Kommunikation zwischen uns und dem Personaldienstleister?

Legen Sie auf beiden Seiten feste Ansprechpartner sowie Kontaktwege für den Alltag und dringende Fälle fest. Stimmen Sie ab, wann Arbeitsstunden übermittelt, Änderungen bestätigt und Rückmeldungen zur Zusammenarbeit besprochen werden. Entscheidend ist eine klare Zuordnung: Fragen zu Aufgaben und Abläufen betreffen den Einsatzbetrieb, Fragen zur Beschäftigung die Leiharbeitsfirma. Bei einer CALUMA-Vermittlung wird die Abstimmung zum Recruiting separat geführt.

Wie wird sichergestellt, dass Leiharbeitnehmer gut eingearbeitet werden?

Bereiten Sie Arbeitsplatz, notwendige Zugänge und Arbeitsmittel vor und benennen Sie eine Person für die Einarbeitung. Erläutern Sie Aufgaben, Qualitätsanforderungen, Abläufe und Sicherheitsregeln. Der Einsatzbetrieb hat eigene Unterweisungspflichten; daneben bleiben Pflichten des Verleihers bestehen. Kurze Rückmeldungen in der Startphase helfen, Unklarheiten früh zu erkennen und die Unterstützung passend in das Team einzubinden.

§ 11 Absatz 6 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Für Arbeitgeber

Einsatzorte & geografische Aspekte

Wo können Leiharbeitskräfte in unserem Betrieb effektiv eingesetzt werden?

Ausgangspunkt ist die konkrete Aufgabe: Wo entsteht zusätzlicher Bedarf, welche Qualifikation wird benötigt und wie viel Einarbeitung ist möglich? Typische Beispiele sind Logistik, Produktion, Handel, Büro oder projektbezogene Fachaufgaben. Die Tätigkeit muss fachlich und rechtlich zum Überlassungsmodell passen. Die CALUMA-Branchenübersicht ist eine Orientierung für die Personalvermittlung, keine pauschale Freigabe jeder Tätigkeit für Leiharbeit.

§ 1b AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Woher stammen die Leiharbeitnehmer – lokal, regional oder überregional?

Das hängt vom Einzugsgebiet der Leiharbeitsfirma, dem gesuchten Profil und der Bereitschaft der Mitarbeiter ab. Eine regionale Suche kann Wege vereinfachen; für spezielle Qualifikationen kann ein größerer Suchradius sinnvoll sein. Besprechen Sie tatsächlichen Einsatzort, Schichten, Erreichbarkeit, Fahrtkosten und gegebenenfalls Unterbringung. CALUMA nimmt bundesweite Personalanfragen entgegen, ohne damit die Verfügbarkeit an jedem Standort zu garantieren.

Wo bestehen regionale Unterschiede in der Verfügbarkeit von Leiharbeitskräften?

Die Auswahl kann sich nach Standort, Tätigkeitsbereich, Vergütung, Schichtmodell und erforderlichen Nachweisen deutlich unterscheiden. Aus einer großen Stadt oder einem breiten Netzwerk folgt nicht automatisch eine kurzfristig verfügbare Besetzung. Prüfen Sie den konkreten Bedarf und sinnvolle Alternativen: Können Suchradius, Starttermin oder einzelne nicht zwingende Anforderungen angepasst werden? Vollständige Angaben erleichtern eine realistische Rückmeldung.

Wo muss der Arbeitsort vertraglich geregelt sein?

Der Arbeitsvertrag beschreibt den vereinbarten Arbeitsort beziehungsweise den Rahmen möglicher Einsätze. Für einen konkreten Einsatz sollten Verleiher, Entleiher und Arbeitskraft eindeutige Informationen zu Adresse, Aufgaben, Arbeitszeiten und Ansprechpartner haben. Die gesetzlich erforderlichen Angaben und Mitteilungen sind zu beachten; Arbeitsort und Einsatzradius dürfen nicht einfach mit unbegrenzter Mobilität gleichgesetzt werden. Weitere Details wie Reisewege und Kosten sollten ausdrücklich abgestimmt werden.

§§ 11 und 12 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wo finden Vorstellungsgespräche oder Auswahlprozesse für Einsätze statt?

Ein erstes Gespräch kann bei der Leiharbeitsfirma, telefonisch oder per Video stattfinden. Je nach Aufgabe folgt ein Kennenlernen im Einsatzunternehmen, etwa um Arbeitsplatz und Team vorzustellen. Entscheidend ist, dass Auswahlverfahren, Zuständigkeiten und Rückmeldungen vorab geklärt sind. Nicht jede Stelle erfordert einen zusätzlichen Termin vor Ort; Umfang und Ort richten sich nach dem tatsächlichen Auswahlbedarf.

Für Arbeitgeber

Zeitliche Planung & Einsatzdauer

Wann ist der richtige Zeitpunkt, auf Leiharbeit zurückzugreifen?

Prüfen Sie Leiharbeit, wenn ein vorübergehender Bedarf entsteht und zusätzliche Unterstützung zu den Aufgaben passt: etwa bei Saisonspitzen, Vertretungen oder einem befristeten Projekt. Beginnen Sie möglichst früh mit der Planung. Auch kurzfristige Anfragen benötigen eine Prüfung von Verfügbarkeit, Qualifikation und Einsatzbedingungen. Bei dauerhaftem Bedarf sollte eine direkte Einstellung als eigenständige Alternative mitbetrachtet werden.

Wann beginnt die gesetzliche Höchstüberlassungsdauer?

Maßgeblich ist die Überlassung derselben Person an denselben Entleiher. Grundsätzlich gilt eine Höchstgrenze von 18 aufeinanderfolgenden Monaten. Frühere Überlassungen durch denselben oder einen anderen Verleiher zählen vollständig mit, wenn die Unterbrechungen jeweils nicht mehr als drei Monate betragen. Die Grenze ist nicht arbeitsplatzbezogen; ein Wechsel der Tätigkeit beim selben Entleiher setzt sie nicht automatisch zurück. Gesetzlich zugelassene, insbesondere tarifliche Abweichungen sind gesondert zu prüfen.

§ 1 Absatz 1b AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wann sollte ein Einsatz frühzeitig geplant oder verlängert werden?

Klären Sie absehbare Verlängerungen, bevor der bisherige Einsatz ausläuft. Prüfen Sie den weiteren Bedarf, die Verfügbarkeit der Arbeitskraft, Kosten und die verbleibende zulässige Überlassungsdauer. Auch frühere Einsätze und anwendbare Tarifregelungen können relevant sein. Eine allgemein passende Vorlaufzeit gibt es nicht: Qualifikation, Übergaben und Vertragsbedingungen bestimmen, wie viel Planung nötig ist. Lassen Sie Änderungen nachvollziehbar bestätigen.

§ 1 Absatz 1b AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wann gilt Equal Pay im Rahmen der Leiharbeit?

Der gesetzliche Ausgangspunkt ist Gleichstellung bei den wesentlichen Arbeitsbedingungen einschließlich Entgelt ab dem ersten Überlassungstag. Ein wirksam anwendbarer Tarifvertrag kann beim Arbeitsentgelt für die ersten neun Monate abweichen. Eine längere tarifliche Abweichung erfordert unter anderem eine stufenweise Heranführung nach höchstens sechs Wochen und spätestens nach 15 Monaten ein tariflich als gleichwertig definiertes Branchenentgelt. Voreinsätze und Unterbrechungen sind bei der Fristberechnung zu prüfen.

§ 8 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wann endet die Überlassung – automatisch oder mit Frist?

Das vereinbarte Einsatzende und Möglichkeiten einer vorzeitigen Beendigung richten sich nach dem Überlassungsvertrag, innerhalb der gesetzlichen Grenzen. Prüfen Sie Fristen und Verlängerungsregeln statt eine automatische Fortsetzung anzunehmen. Die zulässige Überlassungsdauer darf nicht überschritten werden. Das Ende des Kundeneinsatzes beendet dabei nicht automatisch den Arbeitsvertrag der Person mit der Leiharbeitsfirma; beide Vertragsverhältnisse sind getrennt zu betrachten.

§§ 1 und 12 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Für Arbeitgeber

Anforderungen & Regelungen

Welche Aufgaben und Tätigkeiten sind für Leiharbeit geeignet?

Geeignet können zeitlich begrenzte Aufgaben sein, deren Anforderungen, Arbeitsabläufe und Verantwortlichkeiten klar beschrieben sind. Das Spektrum reicht von Helfertätigkeiten bis zu qualifizierten Fachaufgaben. Entscheidend sind die notwendige Eignung, eine angemessene Einarbeitung und die rechtliche Zulässigkeit. Im Baugewerbe bestehen besondere Einschränkungen. Auch weitere branchen- und tätigkeitsbezogene Vorgaben müssen vor einem Einsatz geprüft werden.

§ 1b AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Welche rechtlichen Rahmenbedingungen müssen wir als Entleiher einhalten?

Zu den zentralen Themen gehören die erforderliche Erlaubnis des Verleihers, die ausdrückliche Bezeichnung der Überlassung, die Konkretisierung der eingesetzten Person, die zulässige Dauer und der Gleichstellungsgrundsatz. Dazu kommen eigene Arbeitsschutzpflichten und die Beteiligung des Betriebsrats, soweit einschlägig. Vereinbarungen mit dem Dienstleister ersetzen diese Vorgaben nicht. Eine individuelle arbeitsrechtliche Prüfung ist insbesondere bei Abweichungen, besonderen Branchen oder ungeklärten Vertragskonstellationen sinnvoll.

§§ 1, 8, 11, 12 und 14 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Welche Qualifikationen müssen die Leiharbeitskräfte mitbringen?

Die Anforderungen folgen der tatsächlichen Tätigkeit. Beschreiben Sie notwendige Abschlüsse, Anerkennungen, praktische Erfahrungen, Sprachkenntnisse und gegebenenfalls Führerscheine oder andere Berechtigungen. Trennen Sie zwingende Voraussetzungen von Kenntnissen, die durch Einarbeitung erworben werden können. Ergänzend zählen verständliche Kommunikation, Zuverlässigkeit und Zusammenarbeit. CALUMAs CQR unterstützt die Orientierung, ersetzt aber keine vorgeschriebenen Nachweise oder die tätigkeitsbezogene Eignungsprüfung.

Welche Unterlagen müssen vor dem Einsatz geprüft oder vorliegen?

Klären Sie Überlassungserlaubnis, Überlassungsvertrag, Identität der konkret eingesetzten Person und die für die Tätigkeit erforderlichen Qualifikationen. Je nach Beschäftigung können außerdem Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnisse und weitere Nachweise relevant sein. Stimmen Sie ab, wer welche Prüfung verantwortet und welche Angaben tatsächlich benötigt werden. Die Unterweisung zu Arbeitsplatzrisiken und Schutzmaßnahmen muss ebenfalls vorbereitet werden; nicht jede Tätigkeit verlangt dieselben Dokumente.

§§ 1, 11 und 12 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Welche Branchenbesonderheiten gibt es in Bezug auf Leiharbeit?

Berufsrechtliche Voraussetzungen, Sicherheitsanforderungen, anwendbare Tarifregelungen und Branchenzuschläge können sich unterscheiden. Im Baugewerbe ist die Überlassung für üblicherweise von Arbeitern ausgeführte Tätigkeiten grundsätzlich unzulässig; das Gesetz kennt bestimmte Ausnahmen. In anderen Bereichen können etwa Hygiene, Anerkennungen oder besondere Befähigungen wichtig sein. Eine Branche sollte deshalb nicht allein anhand ihrer Bezeichnung als uneingeschränkt für Leiharbeit geeignet eingeordnet werden.

§ 1b AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Für Arbeitgeber

Einsatzgründe & Ziele

Wofür setzen andere Unternehmen erfolgreich Leiharbeit ein?

Typische Anlässe sind saisonaler Mehrbedarf, höhere Auftragsvolumina, Vertretungen und zeitlich begrenzte Projekte. Auch eine vorübergehende Unterstützung während einer laufenden Festbesetzung kann ein Ziel sein. Ob der Einsatz erfolgreich ist, hängt von passenden Qualifikationen, einer realistischen Planung und der Zusammenarbeit im Betrieb ab. Formulieren Sie deshalb konkrete Aufgaben und gewünschte Ergebnisse statt nur eine zusätzliche Personalzahl.

Wofür möchten wir kurzfristig zusätzliches Personal einsetzen?

Beschreiben Sie zuerst, welches Problem gelöst werden soll: zusätzliche Aufträge bearbeiten, einen Ausfall überbrücken oder einen Termin halten. Legen Sie fest, wie viele Personen mit welchen Fähigkeiten zu welchen Zeiten benötigt werden. Je klarer Aufgaben, Einarbeitung und Vergütung sind, desto gezielter kann gesucht werden. Ein dringender Bedarf allein sagt noch nichts darüber aus, ob geeignete Mitarbeiter rechtzeitig verfügbar sind.

Wofür eignet sich Leiharbeit besser als befristete Einstellungen?

Leiharbeit kann passen, wenn Sie zeitlich begrenzte Unterstützung benötigen und die Beschäftigung über einen externen Arbeitgeber organisieren möchten. Eine befristete Direktanstellung ist dagegen ein Arbeitsverhältnis mit Ihrem eigenen Unternehmen. Vergleichen Sie Verwaltungsaufwand, Einarbeitung, Gesamtkosten, Bindung und rechtliche Anforderungen. Leiharbeit ist weder automatisch günstiger noch risikofrei; ausschlaggebend sind die konkrete Aufgabe und die vereinbarten Bedingungen.

Wofür möchten wir unsere Stammbelegschaft gezielt entlasten?

Prüfen Sie, bei welchen Aufgaben Kapazität fehlt und wo zusätzliche Mitarbeiter sinnvoll zusammenarbeiten können. Klare Aufgabenpakete und eine gute Übergabe helfen der Stammbelegschaft, ohne die Einarbeitung zu unterschätzen. Informieren Sie Ihr Team über Ziel und Umfang der Unterstützung. Entlastung sollte durch faire Arbeitsverteilung und passende Qualifikation entstehen – nicht durch unklare Zuständigkeiten oder die Verlagerung von Sicherheitsrisiken.

Wofür brauchen wir mehr Flexibilität in der Personalplanung?

Mehr Flexibilität kann bei schwer vorhersehbarem Auftragseingang, saisonalen Schwankungen oder neuen Projekten wichtig sein. Unterscheiden Sie kurzfristige Spitzen von dauerhaftem Personalbedarf. Leiharbeit ist ein möglicher Baustein, ersetzt aber keine Planung von Kernbesetzung, Qualifikation und Übergaben. Legen Sie fest, woran Sie den Bedarf erkennen und wann eine Verlängerung, Reduzierung oder direkte Einstellung sinnvoll geprüft werden soll.

Für Arbeitgeber

Wirkung & Qualitätssicherung

Wodurch erkennen wir einen seriösen Leiharbeitsanbieter?

Achten Sie auf die erforderliche Erlaubnis, nachvollziehbare Vertragsunterlagen, transparente Konditionen und klare Ansprechpartner. Lassen Sie sich erläutern, wie die Qualifikation geprüft, die Beschäftigung organisiert und der Einsatz begleitet wird. Wichtig ist außerdem ein nachvollziehbarer Umgang mit Arbeitszeiten, Arbeitsschutz und Rückfragen. Wer Personalvermittlung und Überlassung anbietet, sollte die Leistungen und jeweiligen Verantwortlichkeiten deutlich voneinander trennen.

§§ 1 und 12 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wodurch unterscheiden sich gute von weniger zuverlässigen Dienstleistern?

Vergleichen Sie konkrete Abläufe statt nur allgemeine Versprechen: Wie präzise wird Ihr Bedarf aufgenommen? Welche Nachweise werden geprüft? Wie werden Absagen, Ausfälle und Rückmeldungen bearbeitet? Verlässlichkeit zeigt sich auch in realistischen Angaben zur Verfügbarkeit und in verständlichen Kosten. Der vereinbarte Leistungsumfang ist entscheidend – reine Personalvermittlung ist nicht automatisch schlechter als eine weitergehende Dienstleistung, sondern ein anderes Angebot.

Wodurch gelingt eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Leiharbeitsfirmen?

Ein gemeinsames Anforderungsprofil, feste Ansprechpartner und regelmäßige Rückmeldungen schaffen eine belastbare Grundlage. Bereiten Sie den Einsatz fachlich und organisatorisch vor und beziehen Sie die Mitarbeiter in das Team ein. Klären Sie Änderungen frühzeitig mit dem Dienstleister. Gute Zusammenarbeit bedeutet auch, unterschiedliche Zuständigkeiten zu kennen: Recruiting, Arbeitsvertrag, Entgeltabrechnung und fachliche Anleitung sind nicht zwingend bei derselben Stelle angesiedelt.

Wodurch entstehen häufig Probleme – und wie lassen sie sich vermeiden?

Unklare Aufgaben, fehlende Zugänge, eine zu kurze Einarbeitung oder nicht abgestimmte Arbeitszeiten können den Start erschweren. Halten Sie die wichtigsten Anforderungen fest, prüfen Sie relevante Nachweise und benennen Sie eine Kontaktperson im Betrieb. Sprechen Sie Abweichungen früh an, statt bis zum Einsatzende zu warten. Für Ersatz, Verlängerung oder Änderungen gelten die jeweiligen Vereinbarungen; pauschale Zusagen helfen im Einzelfall wenig.

Wodurch kann Leiharbeit langfristig zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen?

Leiharbeit kann Unternehmen dabei unterstützen, auf wechselnden Bedarf zu reagieren und zusätzliches Wissen oder Kapazität einzubinden. Ein nachhaltiger Nutzen entsteht aber erst durch geeignete Aufgaben, gute Integration und eine wirtschaftliche Gesamtsicht. Vergleichen Sie regelmäßig Kosten, Qualität, Einarbeitungsaufwand und Personalwechsel. Für dauerhaft benötigte Kompetenzen sollte auch eine direkte Anstellung geprüft werden, statt kurzfristige Lösungen ungeprüft fortzuführen.

Für Bewerber

Bedeutung & Ablauf von Leiharbeit für Bewerber

Was bedeutet es, bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt zu sein?

Du schließt deinen Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma. Sie ist dein Arbeitgeber, zahlt dein Gehalt und organisiert deine Beschäftigung. Deine Arbeit erledigst du vorübergehend in einem Kundenbetrieb, in dessen Team und Abläufe du eingebunden wirst. Die fachlichen Anweisungen erhältst du dort. CALUMA kann dich an eine passende Leiharbeitsfirma vermitteln, ist in diesem Modell aber weder dein Arbeitgeber noch der Verleiher.

§ 1 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Was passiert, wenn ein Einsatz plötzlich endet?

Ein Einsatzende macht dich nicht automatisch arbeitslos. Entscheidend ist, ob dein Arbeitsvertrag mit der Leiharbeitsfirma weiterbesteht. Melde dich dort und kläre den weiteren Ablauf, deine Erreichbarkeit und einen möglichen nächsten Einsatz. Fehlt Arbeit und befindet sich der Verleiher in Annahmeverzug, ist dein Vergütungsanspruch geschützt. Ein fehlender Kundenauftrag darf nicht pauschal durch eine Klausel „kein Einsatz, kein Lohn“ auf dich abgewälzt werden.

§ 11 Absatz 4 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Was sind meine Rechte und Pflichten als Leiharbeitnehmer?

Du bist Arbeitnehmer und hast die nach Gesetz, anwendbarem Tarifvertrag und Arbeitsvertrag geltenden Rechte. Der Gleichstellungsgrundsatz gilt grundsätzlich ab dem ersten Überlassungstag; zulässige tarifliche Abweichungen sind gesondert geregelt, nicht durch eine beliebige Einarbeitungszeit. Zu deinen Pflichten gehören die vereinbarte Arbeitsleistung, das Beachten zulässiger Anweisungen und Sicherheitsregeln sowie eine verlässliche Kommunikation. Besprich Vertrags- und Entgeltfragen mit deiner Leiharbeitsfirma.

§§ 8 und 11 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wie läuft die Bewerbung bei einer Leiharbeitsfirma ab?

Üblicherweise werden zunächst deine Kenntnisse, Berufserfahrung, Wunschaufgaben, Einsatzorte und verfügbaren Zeiten besprochen. Je nach Tätigkeit werden Nachweise oder weitere Gespräche benötigt. Anschließend wird geprüft, ob eine passende Einstellung möglich ist. Über CALUMA kannst du dich kostenlos registrieren und passende Jobs entdecken. Eine Registrierung oder ein Bewerbungsgespräch ist noch kein Arbeitsvertrag; die Beschäftigungsbedingungen vereinbarst du mit dem künftigen Arbeitgeber.

Wie werde ich für bestimmte Einsätze ausgewählt?

Die Leiharbeitsfirma vergleicht deine Kenntnisse und Erfahrungen mit den Aufgaben ihrer Kunden. Dazu zählen häufig Qualifikation, verfügbare Arbeitszeiten, Einsatzort und erforderliche Nachweise. Je nach Position folgt ein Gespräch mit dem Kundenbetrieb. Sprich offen über deine Stärken und Grenzen, damit der Einsatz fachlich und organisatorisch passt. Größere zeitliche oder räumliche Flexibilität kann die Auswahl erweitern, ersetzt aber keine notwendige Qualifikation.

Wie funktioniert die Bezahlung – auch bei Leerlaufzeiten?

Dein Arbeitsentgelt zahlt die Leiharbeitsfirma als Arbeitgeber. Auch Zeiten ohne Kundeneinsatz können vergütungspflichtig sein: Besteht dein Arbeitsverhältnis fort und gerät der Verleiher in Annahmeverzug, kann dein Vergütungsanspruch nicht vertraglich aufgehoben oder beschränkt werden. Die Aussage, ohne Einsatz gebe es grundsätzlich keinen Lohn, ist deshalb nicht richtig. Lass dir die Entgeltbestandteile und gegebenenfalls das Arbeitszeitkonto verständlich erklären und Unklarheiten fachkundig prüfen.

§ 11 Absatz 4 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wie lange dauert es in der Regel, bis ich meinen ersten Einsatz beginne?

Eine feste Dauer lässt sich nicht allgemein nennen. Sie hängt von passenden Stellen, deinen Qualifikationen, dem möglichen Arbeitsort, Arbeitszeiten und den notwendigen Absprachen ab. Sorge für aktuelle Kontaktdaten und vollständige relevante Unterlagen. Frage nach dem vereinbarten Beschäftigungsbeginn und dem geplanten ersten Einsatz – beides muss nicht identisch sein. CALUMA sagt mit der Registrierung keinen bestimmten Starttermin zu.

Für Bewerber

Einsatzorte & Flexibilität

Wo kann ich eingesetzt werden – nur regional oder auch deutschlandweit?

Der mögliche Einsatzradius richtet sich nach der Leiharbeitsfirma, den vereinbarten Bedingungen und den passenden Stellen. Besprich bereits bei der Bewerbung, welche Orte für dich erreichbar sind und ob Reisen oder Übernachtungen infrage kommen. Kläre auch Schichtzeiten, Wege und mögliche Kosten. CALUMA arbeitet bundesweit; daraus folgt weder eine Pflicht zu bundesweiten Einsätzen noch die Garantie eines Jobs direkt an deinem Wohnort.

Woher weiß ich, welches Unternehmen mein Einsatzbetrieb ist?

Die Leiharbeitsfirma muss dich vor jeder Überlassung informieren, dass du als Leiharbeitnehmer eingesetzt wirst, und dir Firma und Anschrift des Entleihers in Textform mitteilen. Für einen guten Start brauchst du darüber hinaus den Treffpunkt, die Arbeitszeit, Aufgaben und Ansprechpartner. Frage nach, wenn diese Angaben fehlen. Dein Arbeitgeber bleibt die Leiharbeitsfirma, auch wenn du deine tägliche Arbeit beim Kunden erledigst.

§ 11 Absatz 2 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wo finden Vorstellungsgespräche oder Einweisungen statt?

Bewerbungsgespräche können bei der Leiharbeitsfirma, telefonisch oder per Video stattfinden. Bei manchen Stellen kommt ein Kennenlernen im Kundenbetrieb hinzu. Die konkrete Einweisung in Arbeitsplatz, Gefahren und Schutzmaßnahmen erfolgt vor der Tätigkeit im Einsatzbetrieb; daneben bleiben Pflichten der Leiharbeitsfirma bestehen. Kläre vorab Ort, Zeitpunkt und benötigte Unterlagen, damit Gespräch und tatsächlicher Arbeitsbeginn nicht verwechselt werden.

§ 11 Absatz 6 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wo kann ich Wünsche zu Einsatzorten äußern?

Nenne deine Wunschorte und deinen realistischen Radius im Profil sowie im Gespräch mit der Leiharbeitsfirma. Erkläre, ob du mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem eigenen Fahrzeug unterwegs bist und welche Schichten erreichbar sind. Änderungen kannst du später erneut ansprechen. Wünsche sind eine wichtige Grundlage für passende Vorschläge; maßgeblich für die Beschäftigung bleiben aber die vereinbarten und rechtlich zulässigen Bedingungen.

Wo liegt der Unterschied zwischen dem Arbeitsort im Vertrag und dem tatsächlichen Einsatzort?

Im Arbeitsvertrag kann ein bestimmter Ort oder ein Rahmen möglicher Einsatzorte vereinbart sein. Der tatsächliche Kundenbetrieb wird für den jeweiligen Einsatz konkret benannt. Prüfe, wie weit dieser Rahmen reicht und ob du ihn im Alltag erfüllen kannst. Eine allgemeine Mobilitätsklausel sollte nicht ungeprüft als unbegrenzte Verpflichtung verstanden werden. Sprich unklare Einsatzorte, Reisezeiten und Kosten vor Arbeitsbeginn mit deinem Arbeitgeber durch.

Für Bewerber

Zeitlicher Rahmen & Verfügbarkeit

Wann beginnt mein Arbeitsverhältnis – mit Vertragsabschluss oder mit dem ersten Einsatz?

Maßgeblich ist der im Arbeitsvertrag vereinbarte Beschäftigungsbeginn. Er kann nach dem Tag der Unterschrift liegen und muss nicht mit dem ersten Kundeneinsatz zusammenfallen. Fehlende Einsatzmöglichkeiten verschieben den vereinbarten Beginn nicht automatisch. Besteht das Arbeitsverhältnis und gerät der Arbeitgeber in Annahmeverzug, ist der Vergütungsanspruch geschützt. Kläre daher ausdrücklich den Vertragsbeginn, den geplanten Einsatzstart und die Regelung für Zeiten dazwischen.

§ 11 Absatz 4 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wann werde ich über einen neuen Einsatz informiert?

Das hängt von der Planung der Leiharbeitsfirma und vom Bedarf ihrer Kunden ab. Vereinbare, über welchen Kanal du informiert wirst und wann du erreichbar sein sollst. Vor jeder Überlassung müssen dir die gesetzlich erforderlichen Informationen zum Entleiher vorliegen. Frage außerdem nach Arbeitsbeginn, Treffpunkt, Aufgaben, Schichten und Vorbereitung. Eine pauschale Ankündigungsfrist für jeden denkbaren Einsatz lässt sich daraus nicht ableiten.

§ 11 Absatz 2 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wann bekomme ich mein Gehalt ausgezahlt?

Die Fälligkeit ergibt sich aus den für dich geltenden Vereinbarungen und Regelungen. Lass dir im Arbeitsvertrag beziehungsweise in den Entgeltinformationen erklären, wann ausgezahlt wird und wie Zuschläge oder ein Arbeitszeitkonto abgerechnet werden. Dokumentiere deine Stunden sorgfältig und bewahre die Abrechnungen auf. Bei fehlenden oder unklaren Zahlungen wendest du dich an die Leiharbeitsfirma, da sie dein Arbeitgeber und für das Entgelt verantwortlich ist.

Wann endet ein befristeter Einsatz und wie geht es danach weiter?

Der Kundeneinsatz kann zum vereinbarten Termin oder entsprechend den geltenden Absprachen enden. Das ist vom Ende deines Arbeitsvertrags zu unterscheiden. Besteht dieser weiter, klärst du mit der Leiharbeitsfirma den nächsten Einsatz und deine Pflichten in der Zwischenzeit. Zeiten ohne Kundenauftrag sind nicht automatisch unbezahlt. Bei Annahmeverzug schützt das Gesetz den Vergütungsanspruch; eine anderslautende pauschale Vertragsklausel beseitigt ihn nicht.

§ 11 Absatz 4 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wann lohnt sich der Einstieg in die Leiharbeit für mich persönlich?

Leiharbeit kann passen, wenn du praktische Erfahrung sammeln, nach einer Pause zurückkehren oder unterschiedliche Aufgaben kennenlernen möchtest. Prüfe ebenso, wie wichtig dir ein fester Arbeitsort, gleichbleibende Zeiten und eine langfristige Perspektive bei einem bestimmten Betrieb sind. Entscheide anhand des konkreten Vertrags und Jobs, nicht allein anhand der Bezeichnung. Vergleiche auch direkte Anstellungen und besprich deine Ziele offen mit dem möglichen Arbeitgeber.

Für Bewerber

Zuständigkeiten & Ansprechpartner

Wer ist mein Arbeitgeber – die Zeitarbeitsfirma oder das Einsatzunternehmen?

Dein Arbeitgeber ist die Zeitarbeitsfirma, mit der du den Arbeitsvertrag geschlossen hast. Sie zahlt dein Entgelt und bearbeitet die Fragen zu deiner Beschäftigung. Das Einsatzunternehmen organisiert die tägliche Arbeit vor Ort und gibt fachliche Anweisungen. CALUMA kann bei der Vermittlung unterstützen, wird dadurch aber nicht dein Arbeitgeber. Halte die Ansprechpartner für Vertrag, Abrechnung und den Arbeitsalltag getrennt fest.

§ 1 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wer entscheidet, ob ich für eine Stelle geeignet bin?

Die Leiharbeitsfirma prüft, ob deine Kenntnisse, Erfahrungen und Verfügbarkeit zu der angebotenen Beschäftigung passen. Für einen konkreten Kundeneinsatz können weitere Anforderungen oder ein Gespräch im Einsatzbetrieb hinzukommen. CALUMA kann bei der Vorauswahl und Vermittlung unterstützen. Eine Registrierung oder ein CQR-Level ersetzt jedoch weder die Entscheidung des Arbeitgebers noch erforderliche Qualifikationen, Anerkennungen oder Nachweise.

Wer ist mein Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen im Einsatz?

Für fachliche Fragen, Arbeitsabläufe und den Arbeitsplatz sprichst du die benannte Kontaktperson im Einsatzunternehmen an. Bei Vertrag, Gehalt, Urlaub oder einem Einsatzwechsel ist die Leiharbeitsfirma zuständig. Schwierigkeiten solltest du früh und möglichst konkret schildern. Für Fragen zur CALUMA-Vermittlung steht CALUMA als Vermittlungspartner zur Verfügung; die Arbeitgeberpflichten werden dadurch nicht auf CALUMA übertragen.

Wer hilft mir bei der Einarbeitung im neuen Unternehmen?

Im Kundenbetrieb zeigen dir Vorgesetzte oder erfahrene Kollegen die konkreten Aufgaben und Abläufe. Der Einsatzbetrieb muss dich außerdem vor der Tätigkeit über die relevanten Gefahren und Schutzmaßnahmen unterrichten; Pflichten des Verleihers bleiben daneben bestehen. Bitte um eine klare Kontaktperson und frage nach, wenn du eine Aufgabe oder Sicherheitsanweisung nicht verstehst. Die Leiharbeitsfirma kann bei Abstimmungsproblemen unterstützen.

§ 11 Absatz 6 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Wer betreut mich, wenn ich zwischen zwei Einsätzen bin?

Dein Ansprechpartner bleibt die Leiharbeitsfirma. Kläre, wie es mit Einsatzplanung, Erreichbarkeit und gegebenenfalls Qualifizierung weitergeht. Besteht dein Arbeitsverhältnis fort, solltest du die vertraglich geschuldeten Pflichten weiterhin beachten und deine Arbeitsbereitschaft mit dem Arbeitgeber abstimmen. Ein fehlender Kundeneinsatz beseitigt nicht automatisch den Vergütungsanspruch. Bei Annahmeverzug darf dieser Anspruch nicht durch den Arbeitsvertrag aufgehoben oder eingeschränkt werden.

§ 11 Absatz 4 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Für Bewerber

Nutzen & Perspektiven

Wofür ist Leiharbeit besonders gut geeignet – zum Beispiel Wiedereinstieg oder Überbrückung?

Leiharbeit kann einen Einstieg ermöglichen, wenn du nach einer Pause wieder arbeiten oder zunächst praktische Erfahrung sammeln möchtest. Ein zeitlich passender Job kann auch eine berufliche Übergangsphase begleiten. Wichtig ist, dass Tätigkeit, Arbeitszeiten, Einsatzort und Vertrag zu deiner Situation passen. Eine Überbrückung ist nicht automatisch kurzfristig kündbar; prüfe die vereinbarten Bedingungen, bevor du weitere berufliche Schritte planst.

Wofür nutzen Unternehmen Leiharbeitnehmer?

Kundenbetriebe suchen häufig Unterstützung bei Auftragsspitzen, Vertretungen, saisonalem Mehrbedarf oder befristeten Projekten. Manche Einsätze bieten auch die Gelegenheit, eine spätere Zusammenarbeit kennenzulernen. Daraus folgt jedoch keine zugesicherte Übernahme. Frage nach der konkreten Aufgabe, der erwarteten Einsatzdauer und der vorgesehenen Einarbeitung. So kannst du besser beurteilen, ob der Job zu deinen Fähigkeiten und beruflichen Zielen passt.

Wofür kann ich mich über die Zeitarbeitsfirma weiterbilden lassen?

Mögliche Themen sind fachbezogene Kenntnisse, Software, Sprachen oder tätigkeitsbezogene Zertifikate. Welche Angebote bestehen und wer Kosten oder Freistellung übernimmt, musst du mit deinem Arbeitgeber klären. Gehe nicht davon aus, dass jede Leiharbeitsfirma jedes gewünschte Training finanziert. Sinnvoll ist eine Weiterbildung, die zu deiner Tätigkeit oder einem gemeinsam besprochenen nächsten Schritt passt. Unter bestimmten Voraussetzungen kommen auch externe Fördermöglichkeiten infrage.

BA: Informationen zur Zeitarbeit (öffnet in einem neuen Tab)
Wofür bekomme ich Unterstützung im Bewerbungsprozess?

Je nach vereinbartem Angebot können Vermittler und Leiharbeitsfirma helfen, passende Stellen einzugrenzen, Qualifikationen verständlich darzustellen und Gespräche zu koordinieren. Du kannst nach Rückmeldung zu Unterlagen, Anforderungen und dem nächsten Schritt fragen. Bei CALUMA erstellst du ein Profil und nutzt die Vermittlung beziehungsweise Jobsuche. Beschreibe deine Erfahrungen, Wunschorte und Verfügbarkeit möglichst konkret; das erleichtert passende Vorschläge.

Wofür ist die Leiharbeit hilfreich, wenn ich mich beruflich umorientieren möchte?

Durch einen passenden Einsatz kannst du neue Aufgaben kennenlernen und prüfen, welche Tätigkeiten dir liegen. Du sammelst praktische Beispiele für deinen Lebenslauf und knüpfst berufliche Kontakte. Kläre dabei, welche Vorkenntnisse erforderlich sind und ob eine Einarbeitung oder Qualifizierung möglich ist. Nicht jeder Einsatz eröffnet automatisch einen neuen Berufsweg. Vergleiche das Angebot mit deinen Zielen und besprich Entwicklungsmöglichkeiten frühzeitig.

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Unterstützung & Hilfsmittel

Womit unterstützt mich die Zeitarbeitsfirma im Einsatz?

Die Leiharbeitsfirma organisiert deine Beschäftigung, informiert dich über den Einsatz und bleibt Ansprechpartner für Arbeitsvertrag und Abrechnung. Die fachliche Einarbeitung findet im Kundenbetrieb statt. Je nach Angebot können Betreuungsgespräche, zusätzliche Vorbereitung oder Schulungen hinzukommen. Kläre vor dem Start, wer bei welchen Fragen hilft und wie du die zuständigen Personen erreichst, statt von einem überall identischen Leistungsumfang auszugehen.

Womit kann ich mich auf Einsätze vorbereiten?

Lies die Aufgabenbeschreibung und kläre Arbeitsort, Beginn, Anfahrt, Kleidung, Arbeitsmittel und Ansprechpartner. Frische relevante Fachkenntnisse auf und lege benötigte Nachweise bereit. Frage nach, wenn du besondere Sicherheitsanforderungen nicht kennst. Deine eigene Vorbereitung ersetzt nicht die notwendige Unterweisung am Arbeitsplatz. Ein klarer Startplan hilft dir und dem Team, Missverständnisse und vermeidbare Verzögerungen zu reduzieren.

§ 11 Absatz 6 AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
Womit kann ich meine Fähigkeiten nachweisen – zum Beispiel durch Zertifikate?

Geeignet sind Abschlüsse, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungsnachweise, berufliche Anerkennungen und gültige tätigkeitsbezogene Berechtigungen. Ergänze konkrete Beispiele aus deiner bisherigen Arbeit: Welche Aufgaben hast du selbst ausgeführt und mit welchen Werkzeugen oder Systemen gearbeitet? Reiche die Unterlagen ein, die für die Stelle relevant sind, und halte Ablaufdaten im Blick. Ein vollständiges Profil hilft bei der Auswahl, garantiert aber keine Einstellung.

Womit werden Arbeitszeiten, Urlaub und Pausen geregelt?

Grundlage sind die für dich geltenden gesetzlichen Regelungen, anwendbaren Tarifbestimmungen und der Arbeitsvertrag. Die konkreten Einsatzzeiten werden mit dem Kundenbetrieb abgestimmt, müssen aber innerhalb des zulässigen Rahmens bleiben. Urlaub beantragst du bei deiner Leiharbeitsfirma als Arbeitgeber. Lass dir auch Schichtwechsel, Zeiterfassung, Mehrarbeit und ein mögliches Arbeitszeitkonto erklären. Klare Absprachen helfen, Einsatzplanung und persönliche Planung zusammenzubringen.

Womit kann ich meine Chancen auf Übernahme verbessern?

Zuverlässige Arbeit, verständliche Kommunikation und die Bereitschaft, passende Aufgaben zu lernen, können eine gute Zusammenarbeit fördern. Hole Rückmeldungen ein und sprich offen über dein Interesse an einer direkten Anstellung. Entscheidend bleiben eine freie Stelle, die Anforderungen des Unternehmens und eine entsprechende Vereinbarung. Eine Übernahme ist nicht garantiert. Das AÜG regelt Informationen über offene Stellen und unter bestimmten Voraussetzungen eine Antwort auf einen Übernahmewunsch.

§ 13a AÜG (öffnet in einem neuen Tab)
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