Wie funktioniert der CALUMA-Lohnrechner?+
Gib die fünfstellige deutsche Postleitzahl des Arbeitsortes ein, wähle ein Berufsprofil aus den Vorschlägen und lege ein CQR-Level fest. Der Rechner kombiniert diese Angaben mit der CALUMA-Lohntabelle. Das Ergebnis ist eine unverbindliche Brutto-Stundenlohnempfehlung.
Sind die Ergebnisse brutto oder netto?+
Alle Lohnempfehlungen sind Bruttobeträge vor persönlichen Abzügen. Der Rechner berechnet kein Nettogehalt. Dafür wären weitere persönliche Angaben erforderlich, die hier nicht abgefragt werden.
Ist die Lohnempfehlung ein durchschnittlich gemessenes Gehalt?+
Nein. Die Werte stammen aus dem CALUMA-Lohnmodell, Datenstand August 2026. Sie sind eine modellbasierte Orientierung und keine amtliche Gehaltsstatistik, keine aktuelle Auswertung einzelner Stellenangebote und keine individuelle Gehaltszusage.
Warum spielt die Postleitzahl eine Rolle?+
Die ersten beiden PLZ-Ziffern ordnen den Arbeitsort einer CALUMA-Regionalstufe A, B oder C zu. Das ist eine grobe regionale Einordnung. Sie bildet nicht jedes Unternehmen, jeden Ort und jede konkrete Arbeitssituation einzeln ab.
Wie rechne ich einen Stundenlohn in ein Monatsgehalt um?+
Als vereinfachte Orientierung kannst du den Brutto-Stundenlohn mit den Wochenstunden und mit 52 geteilt durch 12 multiplizieren. Bei 20 Euro und 30 Wochenstunden sind das rechnerisch 2.600 Euro brutto pro Monat. Die konkrete Abrechnung richtet sich nach den vereinbarten Arbeitsbedingungen.
Was gilt, wenn Tarif- oder Mindestlöhne höher sind?+
Verbindliche gesetzliche, tarifliche oder sonstige anwendbare Vergütungsregeln haben Vorrang vor einer CALUMA-Empfehlung. Prüfe daher immer, welche Vorgaben für die konkrete Beschäftigung gelten.
Was mache ich, wenn mein Beruf nicht eindeutig gefunden wird?+
Wähle möglichst die genaue Bezeichnung aus der Vorschlagsliste. Falls kein passendes Profil vorhanden ist, sollte eine andere Berufsbezeichnung nicht ungeprüft als Vergleich dienen. Entscheidend sind tatsächlich vergleichbare Aufgaben und Anforderungen.