Die Baden-Württemberg Classics bringen am 14. und 15. November 2026 Weine, Sekte und Destillate aus Baden und Württemberg in die Mercatorhalle Duisburg. Die Publikumsmesse richtet sich an Weininteressierte, die Erzeugnisse verkosten, regionale Unterschiede kennenlernen und direkt mit Winzerinnen und Winzern ins Gespräch kommen möchten.
Weinmesse mit persönlichem Austausch
Seit 1999 präsentieren Betriebe aus den beiden baden-württembergischen Anbaugebieten ihre Kollektionen im Rahmen der Veranstaltungsreihe. In Duisburg steht nicht nur das Probieren im Vordergrund. Die Aussteller geben Einblicke in Rebsorten, Weinbereitung, Betriebsphilosophie und regionale Besonderheiten. Dadurch eignet sich die Messe sowohl für neugierige Einsteigerinnen und Einsteiger als auch für erfahrene Weinfreunde, die ihre Kenntnisse vertiefen oder neue Betriebe entdecken möchten.
Die Verkostungen an den Tischen sind laut Veranstalter im Angebot enthalten. Ergänzend sind kostenfreie „Winewalks“ der Weinhoheiten angekündigt. Diese geführten Rundgänge verbinden kleine Gruppen mit ausgewählten Weinmacherinnen und Weinmachern und setzen thematische Schwerpunkte. Wer daran teilnehmen möchte, sollte sich vor Ort frühzeitig nach Treffpunkt, Kapazität und aktuellen Startzeiten erkundigen, da die Übersichtsseite keine verbindlichen Einzelzeiten nennt.
Öffnungszeiten und Veranstaltungsort
Am Samstag, 14. November 2026, ist die Weinmesse von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 15. November 2026, gelten 13:00 bis 19:00 Uhr. Veranstaltungsort ist die Mercatorhalle im CityPalais Duisburg am König-Heinrich-Platz. Der örtliche Betreiber nennt einen Eintrittspreis von 20 Euro. Verbindlich sind die Konditionen im aktuellen Ticketshop; auch mögliche Tageskassenregelungen sollten dort geprüft werden.
Für die Verkostung lohnt sich eine strukturierte Besuchsplanung. Starten Sie mit leichteren Weinen, nutzen Sie das bereitgestellte Wasser und Brot zur Neutralisation und legen Sie Pausen ein. Der Veranstalter weist darauf hin, dass ein kleines gastronomisches Angebot badischer Spezialitäten auf Selbstzahlerbasis vorgesehen ist. Kleine mitgebrachte Snacks werden toleriert, größere Speisen oder Take-away-Verpackungen sind laut Veranstalterseite im Foyer nicht gestattet.
Themen, Regionen und Reiseideen
Neben Weinbaubetrieben sind touristische Partner angekündigt, die Reise- und Ausflugsangebote aus Baden-Württemberg vorstellen. Damit verbindet die Messe Genusswissen mit regionaler Orientierung. Besucherinnen und Besucher können ihren Rundgang nach Rebsorten, Herkunftsgebieten oder persönlichen Geschmacksprofilen ordnen. Ein vorbereitetes Notizschema hilft, Eindrücke zu vergleichen, ohne vorschnell nur nach Etikett oder Bekanntheit auszuwählen.
Alkoholische Proben sollten verantwortungsvoll genutzt werden. Wer verkostet, sollte die Heimfahrt ohne eigenes Fahrzeug organisieren. Die Veranstalterseite nennt die Straßenbahnlinien 901 und 903 als Verbindung vom Duisburger Hauptbahnhof zum König-Heinrich-Platz. Für Autofahrende wird das Parkhaus Averdunkstraße als Navigationsziel genannt; die aktuelle Verfügbarkeit bleibt vor Ort zu prüfen.
Besuch mit Gruppe oder Fachinteresse
Für Freundeskreise empfiehlt sich ein gemeinsamer Treffpunkt und anschließend ein individueller Rundgang, damit unterschiedliche Vorlieben berücksichtigt werden. Gastronomie- oder Handelsfachleute können Gespräche gezielt vorbereiten, sollten aber nicht automatisch von einem reinen Fachbesucherformat ausgehen: Die Baden-Württemberg Classics sind als öffentliche Weinmesse angelegt. Konkrete Ausstellerlisten und Programmänderungen gehören kurz vor dem Termin noch einmal auf die offizielle Website.
Die Baden-Württemberg Classics verbinden Publikumsmesse, Verkostung und direkte Wissensvermittlung. Der redaktionelle Schwerpunkt liegt deshalb auf Orientierung: Regionen, Gespräche mit den Betrieben, verantwortungsvolle Verkostung und die angekündigten Winewalks. Öffnungszeiten und Ort sind sowohl auf der Veranstalterseite als auch beim örtlichen Betreiber bestätigt. Abweichende Stunden aus Drittportalen wurden nicht übernommen.