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Interaktives HR-Werkzeug

Zwei Jobangebote vergleichen

Bruttostundenwerte und persönlich gewichtete Bewertungen nebeneinander betrachten. Keine automatische Empfehlung oder Rechtsbewertung.

Stand: 15.09.2026Redaktionell erstellt mit KI-UnterstützungOhne Registrierung nutzbarca. 6 Min. Lesezeit
Zwei Jobangebote vergleichen – grafische Orientierung
Wissen verstehen. Besser vorbereiten.
Zusammenhänge, Beispiele und nächste Schritte.

Aus Eingaben wird eine nachvollziehbare Rechnung.

Ihre Eingaben

Vorausgefüllte Werte sind fiktive Beispiele. Die Berechnung erfolgt ausschließlich im Browser.

Vergleichbares Monatsbrutto von Angebot A. Unsichere Boni oder Einmalzahlungen sollten nicht als garantiertes Fixgehalt behandelt werden.
Regelmäßige Wochenstunden von Angebot A. Daraus wird mit 52 Wochen und zwölf Monaten ein durchschnittlicher Stundenwert berechnet.
Monatsbrutto von Angebot B mit derselben Vergütungsabgrenzung wie bei Angebot A.
Regelmäßige Wochenstunden von Angebot B. Tatsächliche Mehrarbeit und besondere Vergütungsregeln werden nicht zusätzlich geprüft.
Ihre Einschätzung der Aufgabenpassung bei Angebot A von null bis zehn. Begründen Sie die Bewertung anhand konkreter Aufgaben und eigener Ziele.
Entsprechende Aufgabenbewertung für Angebot B. Verwenden Sie denselben Maßstab, nicht nur einen allgemeinen ersten Eindruck.
Ihre Bewertung der Planbarkeit bei Angebot A. Schichten, Wegzeiten, Flexibilität und private Anforderungen können in Ihre persönliche Einschätzung einfließen.
Entsprechende Planbarkeitsbewertung für Angebot B. Ungeklärte Arbeitszeiten sollten vor einer hohen Bewertung nachgefragt werden.
Ihre Bewertung der Entwicklungsmöglichkeiten bei Angebot A. Konkrete Lernangebote und Aufgaben sind belastbarer als allgemeine Karriereversprechen.
Entsprechende Entwicklungsbewertung für Angebot B. Trennen Sie gesicherte Möglichkeiten von bloßen Erwartungen.
Persönliche Wichtigkeit der Aufgabenpassung. Der Wert gewichtet dieses Kriterium für beide Angebote gleich.
Persönliche Wichtigkeit der Planbarkeit. Höhere Werte geben diesem Kriterium mehr Einfluss auf den Score.
Persönliche Wichtigkeit der Entwicklung. Mindestens eines der drei Gewichte muss positiv sein.

JavaScript ist für die interaktive Berechnung erforderlich. Formel und Beispiel finden Sie weiter unten.

So wird gerechnet.

Die verwendete Formel

Persönlicher Score = Summe (eigene Bewertung × eigenes Gewicht) ÷ Summe Gewichte. Bruttostundenwert separat: Monatsbrutto ÷ (Wochenstunden × 52 ÷ 12)

Illustratives Rechenbeispiel

Die vorausgefüllten Werte sind ein fiktives Beispiel. Ändern Sie die Prioritäten passend zu Ihrer eigenen Situation.

Vertiefung & Anwendung

Den Rechner richtig einsetzen und Ergebnisse verstehen.

Geld und persönliche Prioritäten bewusst getrennt vergleichen

Dieses Werkzeug stellt zwei Jobangebote anhand zweier Ebenen gegenüber. Aus Monatsbrutto und Wochenstunden entsteht jeweils ein rechnerischer Bruttostundenwert. Aufgabenpassung, Planbarkeit und Entwicklung werden dagegen mit Ihren eigenen Bewertungen und Gewichten zu einem persönlichen Score zusammengeführt.

Gehalt wird bewusst nicht heimlich in den persönlichen Score eingerechnet. Eine Zahl auf der Skala von null bis zehn ist kein objektives Maß für Arbeitgeberqualität. Sie hilft, eigene Prioritäten und Unsicherheiten sichtbar zu machen. Fehlende Informationen sollten zuerst geklärt statt mit erfundenen Bestnoten gefüllt werden.

Ausschlusskriterien vor einem Durchschnitt prüfen

Manche Bedingungen sind nicht beliebig gegeneinander austauschbar: eine unzulässige Vertragsklausel, eine nicht erfüllbare Einsatzzeit oder eine notwendige Mindestvergütung. Solche Punkte gehören vor die gewichtete Bewertung. Ein hoher Durchschnitt darf einen entscheidenden Ausschlussgrund nicht verdecken.

Variieren Sie anschließend die Gewichte. Bleibt ein Angebot bei unterschiedlichen plausiblen Prioritäten vorn, ist die Präferenz robuster. Kippt das Ergebnis leicht, sollten Sie die entscheidenden Informationen genauer prüfen. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen; das Tool kann weder Arbeitgeber noch Vertragsbedingungen vollständig beurteilen.

Grundlagen und Einordnung: § 611a BGB – Arbeitsvertrag, Nachweisgesetz – Nachweis wesentlicher Arbeitsbedingungen, Teilzeit- und Befristungsgesetz – insbesondere §§ 4, 8, 9a, 12, 14–17. Die Anwendungsschritte und Beispiele sind redaktionelle Modelle.

Eingaben verständlich erklärt

Was gehört in welches Feld?

Angebot A: Monatsbrutto
Vergleichbares Monatsbrutto von Angebot A. Unsichere Boni oder Einmalzahlungen sollten nicht als garantiertes Fixgehalt behandelt werden.
Angebot A: Wochenstunden
Regelmäßige Wochenstunden von Angebot A. Daraus wird mit 52 Wochen und zwölf Monaten ein durchschnittlicher Stundenwert berechnet.
Angebot B: Monatsbrutto
Monatsbrutto von Angebot B mit derselben Vergütungsabgrenzung wie bei Angebot A.
Angebot B: Wochenstunden
Regelmäßige Wochenstunden von Angebot B. Tatsächliche Mehrarbeit und besondere Vergütungsregeln werden nicht zusätzlich geprüft.
A: Aufgabenpassung (eigene Bewertung 0–10)
Ihre Einschätzung der Aufgabenpassung bei Angebot A von null bis zehn. Begründen Sie die Bewertung anhand konkreter Aufgaben und eigener Ziele.
B: Aufgabenpassung (0–10)
Entsprechende Aufgabenbewertung für Angebot B. Verwenden Sie denselben Maßstab, nicht nur einen allgemeinen ersten Eindruck.
A: Planbarkeit (0–10)
Ihre Bewertung der Planbarkeit bei Angebot A. Schichten, Wegzeiten, Flexibilität und private Anforderungen können in Ihre persönliche Einschätzung einfließen.
B: Planbarkeit (0–10)
Entsprechende Planbarkeitsbewertung für Angebot B. Ungeklärte Arbeitszeiten sollten vor einer hohen Bewertung nachgefragt werden.
A: Entwicklung (0–10)
Ihre Bewertung der Entwicklungsmöglichkeiten bei Angebot A. Konkrete Lernangebote und Aufgaben sind belastbarer als allgemeine Karriereversprechen.
B: Entwicklung (0–10)
Entsprechende Entwicklungsbewertung für Angebot B. Trennen Sie gesicherte Möglichkeiten von bloßen Erwartungen.
Gewicht Aufgabenpassung
Persönliche Wichtigkeit der Aufgabenpassung. Der Wert gewichtet dieses Kriterium für beide Angebote gleich.
Gewicht Planbarkeit
Persönliche Wichtigkeit der Planbarkeit. Höhere Werte geben diesem Kriterium mehr Einfluss auf den Score.
Gewicht Entwicklung
Persönliche Wichtigkeit der Entwicklung. Mindestens eines der drei Gewichte muss positiv sein.

Rechenweg & Interpretation

Drei Rechenfälle – nachvollziehbar gelöst.

Beispiel 01

Unterschiedliche Stundenwerte

A: 3.600 ÷ 156 ≈ 23,08 Euro; B: 3.800 ÷ 173,33 ≈ 21,92 Euro.

Angebot B hat mehr Monatsbrutto, Angebot A im Beispiel den höheren rechnerischen Stundenwert.

Beispiel 02

Persönlicher Score

A: (8×4 + 9×4 + 6×2) ÷ 10 = 8,0; B = 7,0.

Diese Rangfolge entsteht aus den eingegebenen persönlichen Bewertungen und ist kein objektives Qualitätsurteil.

Beispiel 03

Andere Prioritäten

Mit Gewichten 2, 2, 6: A = 7,0; B = 8,0.

Wird Entwicklung deutlich wichtiger, dreht sich im Beispiel die Rangfolge. Die Sensitivität zeigt, welche Entscheidung hinter den Zahlen steckt.

Alle Werte sind fiktive Rechenbeispiele. Ergebnisse werden zur Darstellung gerundet; Einheiten und Modellgrenzen bleiben maßgeblich.

Was dieses Werkzeug nicht entscheidet.

Grenzen der BerechnungBewertungen und Gewichte sind subjektive Eingaben. Gehalt ist bewusst nicht in den persönlichen Score eingerechnet. Keine Netto-, Vertrags- oder Arbeitgeberqualitätsprüfung.
Wird aus dem Ergebnis eine rechtliche Freigabe?

Nein. Rechenwerte beantworten nur die beschriebene mathematische Frage. Einzelfall, anwendbare Vereinbarungen und rechtliche Voraussetzungen bleiben gesondert zu prüfen.

Werden meine Eingaben an CALUMA übertragen?

Dieses Werkzeug berechnet lokal im Browser. Es enthält keinen Versand und speichert keine Eingaben dauerhaft. Für andere Dienste der umgebenden Website gelten deren eigene Datenschutzhinweise.

FAQ / 10 Antworten

Häufige Fragen – ausführlich beantwortet.

Entscheidet der Rechner, welchen Job ich nehmen soll?

Nein. Er strukturiert Ihre eigenen Angaben. Persönliche Lebenssituation, Ausschlusskriterien und ungeklärte Vertragsbedingungen bleiben entscheidend.

Warum ist Gehalt nicht im Score enthalten?

Damit Geld und subjektive Prioritäten nicht durch eine versteckte Umrechnung vermischt werden. Der Bruttostundenwert wird separat gezeigt. Sie können beide Ebenen bewusst abwägen.

Was bedeuten die Bewertungen von null bis zehn?

Ihre persönliche Einschätzung nach einem selbst gewählten, möglichst konsistenten Maßstab. Es handelt sich nicht um geprüfte Arbeitgeberbewertungen oder empirische Qualitätsnoten.

Müssen die Gewichte zusammen zehn ergeben?

Nein. Der Rechner teilt durch ihre Summe. Entscheidend ist das Verhältnis. Mindestens ein Gewicht muss größer als null sein.

Kann ein hoher Score schlechte Vertragsbedingungen ausgleichen?

Nicht sinnvoll. Zwingende Voraussetzungen und Ausschlusskriterien sollten vorher geprüft werden. Ein Durchschnitt darf rechtliche oder persönliche Mindestanforderungen nicht verdecken.

Wie behandle ich unklare Bonuszahlungen?

Trennen Sie garantierte Vergütung und ein begründetes Szenario. Eine unsichere Zahlung sollte nicht als festes Monatsgehalt eingetragen werden, ohne die Annahme kenntlich zu machen.

Sind Wegzeiten automatisch enthalten?

Nein. Sie können Ihre persönliche Planbarkeitsbewertung beeinflussen, werden aber nicht als separate Zeitkosten gerechnet. Dokumentieren Sie, was Sie in die Bewertung einbezogen haben.

Was zeigt eine Änderung der Rangfolge bei anderen Gewichten?

Dass die Entscheidung stark von Ihren Prioritäten abhängt. Das ist eine hilfreiche Information, kein Fehler. Klären Sie besonders die Kriterien, die den Ausschlag geben.

Ist der Bruttostundenwert ein Nettolohn?

Nein. Persönliche Abzüge und Steuern fehlen. Auch die verwendete Monatsumrechnung ist nur ein Durchschnittsmodell, keine konkrete Lohnabrechnung.

Welche Fragen sollte ich vor einer Zusage klären?

Tatsächliche Aufgaben, Arbeitszeit, Vergütungsbestandteile, Arbeitsort und Vertragsbedingungen. Erst verlässliche Informationen machen einen Vergleich belastbar. Allgemeine Versprechen sollten konkretisiert werden.

Quellen und Berechnungsmodell.

Rechenmodell transparent haltenDie Formel ist eine offen beschriebene Rechenkonvention. Gesetzesquellen belegen den jeweiligen Rahmen, nicht eine individuelle Anwendbarkeit des Ergebnisses.