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Onboarding-Plan: 30 / 60 / 90 Tage

Der 30/60/90-Tage-Plan ist eine organisatorische Orientierung, keine starre Vorgabe für jede Rolle. Legen Sie fest, was eine neue Person in jeder Phase verstehen, üben und zunehmend selbstständig übernehmen soll. Die Zeiträume müssen zur Tätigkeit und zu erforderlichen Schutz- oder Zulassungsanforderungen passen.

Stand: 15.09.2026Redaktionell erstellt mit KI-UnterstützungOhne Registrierung nutzbarca. 7 Min. Lesezeit
Onboarding-Plan: 30 / 60 / 90 Tage – grafische Orientierung
Wissen verstehen. Besser vorbereiten.
Zusammenhänge, Beispiele und nächste Schritte.

Vorbereiten. Ausfüllen. Fachlich prüfen.

Wofür die Arbeitshilfe gedacht ist

Die Vorlage strukturiert Onboarding-Plan: 30 / 60 / 90 Tage mit konkreten Angaben, Prüfschritten und einer Ergebnisspalte. Sie können die Word-Datei anpassen oder die PDF-Fassung als Druckunterlage verwenden.

So verwenden Sie die Datei

Ersetzen Sie alle eckigen Klammern durch zutreffende Angaben. Prüfen Sie jeden Punkt für Ihren Betrieb oder Ihre persönliche Situation. Nicht benötigte Felder können entfallen; notwendige besondere Anforderungen müssen ergänzt werden.

Was vor Verwendung offen bleibt

Zeitpunkte sind ein Arbeitsmodell, keine gesetzliche Probezeitregel. Notwendige Unterweisungen vor der jeweiligen Tätigkeit durchführen.

Vertiefung & Anwendung

Die Arbeitshilfe Schritt für Schritt einordnen.

Meilensteine mit realer Unterstützung verbinden

Der 30/60/90-Tage-Plan ist eine organisatorische Orientierung, keine starre Vorgabe für jede Rolle. Legen Sie fest, was eine neue Person in jeder Phase verstehen, üben und zunehmend selbstständig übernehmen soll. Die Zeiträume müssen zur Tätigkeit und zu erforderlichen Schutz- oder Zulassungsanforderungen passen.

Jedes Ziel braucht Unterstützung und einen Ansprechpartner. Ein Plan voller Erwartungen ohne verfügbare Lernzeit ist keine gute Einarbeitung. Rückmeldungen sollten regelmäßig klären, ob Aufgaben verständlich sind und ob der Plan angepasst werden muss.

Grundlagen und Einordnung: INQA – Kurzcheck Onboarding, Arbeitsschutzgesetz – insbesondere §§ 3, 5 und 12, Bundesdatenschutzgesetz – insbesondere § 26. Die Anwendungsschritte und Beispiele sind redaktionelle Modelle.

Eingaben verständlich erklärt

Was gehört in welches Feld?

Rolle und Startdatum
Beziehen Sie den Plan auf die tatsächliche Tätigkeit und einen realistischen Beginn. Vorbereitende Schritte vor dem Start werden getrennt gekennzeichnet.
Verantwortliche Führung
Diese Rolle sichert Ziele, Ressourcen und Rückmeldungen. Sie sollte nicht durch eine allgemeine Liste vieler Beteiligter unklar werden.
Buddy oder Kontakt
Benennen Sie Unterstützung für Orientierung und Alltagsfragen. Ein Buddy ersetzt nicht fachliche Führung, Unterweisung oder rechtliche Zuständigkeit.
Ziel der Einarbeitung
Beschreiben Sie beobachtbare Aufgabenfähigkeit und Orientierung. Allgemeine Ziele wie vollständig integriert sind ohne konkrete Kriterien schwer überprüfbar.

Vier Schritte für die Praxis

Von der Bearbeitung zur passenden Verwendung.

SCHRITT 01Zweck festlegen

Beschreiben Sie die konkrete Aufgabe. Prüfen Sie, ob die Arbeitshilfe dafür gedacht ist und welche betriebliche Regelung zusätzlich benötigt wird.

SCHRITT 02Angaben prüfen

Tragen Sie nur passende, erforderliche Informationen ein. Ungeklärte Angaben bleiben erkennbar offen und werden nicht durch Annahmen verdeckt.

SCHRITT 03Verantwortung klären

Ordnen Sie offene Fragen und Maßnahmen einer zuständigen Funktion zu. Ein abgehakter Prüfpunkt ist noch keine verbindliche Freigabe.

SCHRITT 04Version sichern

Kennzeichnen Sie Stand und zuständige Stelle. Legen Sie die Fassung mit passenden Zugriffsrechten ab und prüfen Sie sie vor einer erneuten Nutzung.

Aus der Erklärung in die Praxis

Ein Beispiel macht den Unterschied.

Fiktives Praxisbeispiel

Beispiel: Selbstständigkeit schrittweise aufbauen

Eine fiktive neue Servicekraft beobachtet zunächst Abläufe, übt dann unter Begleitung und übernimmt später geeignete Aufgaben eigenständig. Der Plan enthält Rückmeldetermine und bekannte Grenzen. Eine Verzögerung bei einem Systemzugang wird als Organisationsproblem behoben, nicht als mangelnde Motivation bewertet.

Den Inhalt vor dem Download ansehen.

Onboarding-Plan: 30 / 60 / 90 Tage

ANWENDUNGSHINWEISE Meilensteine mit realer Unterstützung verbinden Der 30/60/90-Tage-Plan ist eine organisatorische Orientierung, keine starre Vorgabe für jede Rolle. Legen Sie fest, was eine neue Person in jeder Phase verstehen, üben und zunehmend selbstständig übernehmen soll. Die Zeiträume müssen zur Tätigkeit und zu erforderlichen Schutz- oder Zulassungsanforderungen passen. Jedes Ziel braucht Unterstützung und einen Ansprechpartner. Ein Plan voller Erwartungen ohne verfügbare Lernzeit ist keine gute Einarbeitung. Rückmeldungen sollten regelmäßig klären, ob Aufgaben verständlich sind und ob der Plan angepasst werden muss. FELDER VERSTEHEN Rolle und Startdatum: Beziehen Sie den Plan auf die tatsächliche Tätigkeit und einen realistischen Beginn. Vorbereitende Schritte vor dem Start werden getrennt gekennzeichnet. Verantwortliche Führung: Diese Rolle sichert Ziele, Ressourcen und Rückmeldungen. Sie sollte nicht durch eine allgemeine Liste vieler Beteiligter unklar werden. Buddy oder Kontakt: Benennen Sie Unterstützung für Orientierung und Alltagsfragen. Ein Buddy ersetzt nicht fachliche Führung, Unterweisung oder rechtliche Zuständigkeit. Ziel der Einarbeitung: Beschreiben Sie beobachtbare Aufgabenfähigkeit und Orientierung. Allgemeine Ziele wie vollständig integriert sind ohne konkrete Kriterien schwer überprüfbar. ARBEITSVORLAGE Onboarding-Plan: 30 / 60 / 90 Tage AUSGANGSLAGE Rolle und Startdatum: [Bitte ausfüllen] Verantwortliche Führung: [Bitte ausfüllen] Buddy oder Kontakt: [Bitte ausfüllen] Ziel der Einarbeitung: [Bitte ausfüllen] PRÜFPUNKTE 1. Vor dem Start Zugänge und Arbeitsplatz vorbereiten | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 2. In den ersten 30 Tagen Orientierung und Grundlagen sichern | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 3. Bis Tag 60 begleitete Aufgaben vertiefen | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 4. Bis Tag 90 vereinbarte Aufgaben selbstständig erproben | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 5. Regelmäßige Rückmeldungen dokumentieren | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 6. Plan an reale Anforderungen anpassen | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] ERGEBNIS Offene Frage / Maßnahme: [Eintragen] Verantwortung und Termin: [Eintragen] Zeitpunkte sind ein Arbeitsmodell, keine gesetzliche Probezeitregel. Notwendige Unterweisungen vor der jeweiligen Tätigkeit durchführen. ARBEITSBLATT: Onboarding mit Zuständigkeiten Die Phasen sind Orientierung und werden an Tätigkeit und Beschäftigungsumfang angepasst. Für sicherheitsrelevante Tätigkeiten notwendige Einweisung vor dem selbstständigen Einsatz sicherstellen. Phase | Konkrete Maßnahme | Verantwortung | Termin | Ergebnis / offene Frage Vor dem Start | [Maßnahme] | [Funktion / Name] | [Datum] | [Eintragen] Erster Arbeitstag | [Maßnahme] | [Funktion / Name] | [Datum] | [Eintragen] Erste Woche | [Maßnahme] | [Funktion / Name] | [Datum] | [Eintragen] Erster Monat | [Maßnahme] | [Funktion / Name] | [Datum] | [Eintragen] Zweiter Monat | [Maßnahme] | [Funktion / Name] | [Datum] | [Eintragen] Dritter Monat | [Maßnahme] | [Funktion / Name] | [Datum] | [Eintragen]

Die Vorbereitung direkt durchgehen.

Markierungen werden nicht gespeichert oder übermittelt. Sie bestätigen keine fachliche Prüfung.

Wichtig für die AnwendungZeitpunkte sind ein Arbeitsmodell, keine gesetzliche Probezeitregel. Notwendige Unterweisungen vor der jeweiligen Tätigkeit durchführen.

FAQ / 10 Antworten

Häufige Fragen – ausführlich beantwortet.

Muss jede Einarbeitung genau 90 Tage dauern?

Nein. Das Modell strukturiert Phasen, ersetzt aber keine tätigkeitsbezogene Planung. Komplexität, Erfahrung und Schutzanforderungen können andere Zeiträume erfordern.

Sind die Meilensteine automatisch Leistungsziele?

Nicht im Sinne einer ungeprüften Vergütungs- oder Vertragsregelung. Sie dienen zunächst der Einarbeitung. Verbindliche Bewertungsfolgen müssen gesondert transparent gestaltet werden.

Was tun, wenn Voraussetzungen fehlen?

Den Plan und die Zuständigkeiten anpassen. Fehlende Ausstattung oder Begleitung dürfen nicht einfach als persönliches Defizit der neuen Person behandelt werden.

Ist die Vorlage individuell rechtlich geprüft?

Nein. Sie ist eine redaktionelle Arbeitshilfe. Sie ersetzt keine konkrete anwaltliche, steuerliche, datenschutzrechtliche oder medizinische Prüfung und stellt keine verbindliche Freigabe dar.

Darf ich Felder ändern und weitere Zeilen ergänzen?

Die bearbeitbare Word-Datei ist dafür vorgesehen. Halten Sie Angaben sachlich und beschränken Sie personenbezogene Daten auf den erforderlichen Zweck.

Ist das PDF ein ausfüllbares Onlineformular?

Nein. Das PDF ist zum Lesen und Drucken vorbereitet. Für die digitale Bearbeitung verwenden Sie die DOCX-Datei in einer geeigneten Textverarbeitung.

Wie gehe ich mit einem nicht zutreffenden Feld um?

Kennzeichnen Sie es nachvollziehbar als nicht zutreffend oder entfernen Sie es in der bearbeitbaren Fassung. Erheben Sie keine zusätzlichen Angaben nur deshalb, weil ein Feld vorhanden ist. Zweck und Erforderlichkeit gehen vor Vollständigkeit um jeden Preis.

Wie halte ich offene Entscheidungen fest?

Benennen Sie die konkrete Frage, die zuständige Person oder Funktion und einen passenden Klärungstermin. Ein offener Punkt sollte nicht durch eine ungeprüfte Standardantwort ersetzt werden. Der dokumentierte Bearbeitungsstand ist von einer Freigabe zu unterscheiden.

Wie sollte eine bearbeitete Version abgelegt werden?

Mit einem verständlichen Dateinamen, Versionsstand und passender Zugriffsberechtigung. Verwenden Sie einen für den Inhalt vorgesehenen Speicherort. Vertrauliche Angaben gehören nicht automatisch in einen allgemein zugänglichen Teamordner.

Wann ist eine erneute Prüfung sinnvoll?

Wenn sich Zweck, Zuständigkeit, betrieblicher Ablauf oder eine maßgebliche Regel ändert. Auch vor der Wiederverwendung einer älteren Fassung sollten Annahmen und offene Punkte kontrolliert werden. Ein früherer Einsatz bestätigt nicht automatisch die heutige Eignung.

Fachlicher Rahmen und Quellen.

Wichtig für die AnwendungDie konkreten Formularfelder und der Ablauf sind ein redaktionelles Arbeitsmodell. Die verlinkten Rechtsquellen machen daraus kein amtliches oder fachlich zertifiziertes Formular.