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Interaktives HR-Werkzeug

Time-to-Fill-Rechner

Die Besetzungsdauer zwischen Freigabe einer Stelle und einem selbst festgelegten Endereignis berechnen.

Stand: 15.09.2026Redaktionell erstellt mit KI-UnterstützungOhne Registrierung nutzbarca. 4 Min. Lesezeit
Time-to-Fill-Rechner – grafische Orientierung
Wissen verstehen. Besser vorbereiten.
Zusammenhänge, Beispiele und nächste Schritte.

Aus Eingaben wird eine nachvollziehbare Rechnung.

Ihre Eingaben

Vorausgefüllte Werte sind fiktive Beispiele. Die Berechnung erfolgt ausschließlich im Browser.

Datum der definierten Stellenfreigabe beziehungsweise Öffnung. Die Methode muss für alle verglichenen Stellen gleich sein.
Datum des klar bezeichneten Endereignisses. Angebotsannahme und tatsächlicher Arbeitsbeginn dürfen nicht unbemerkt verwechselt werden.

JavaScript ist für die interaktive Berechnung erforderlich. Formel und Beispiel finden Sie weiter unten.

So wird gerechnet.

Die verwendete Formel

Kalendertage = Endereignis − Freigabedatum; Starttag nicht zusätzlich gezählt

Illustratives Rechenbeispiel

1. August bis 15. September ergeben 45 Kalendertage.

Vertiefung & Anwendung

Den Rechner richtig einsetzen und Ergebnisse verstehen.

Die Besetzungsdauer einer Stelle konsistent abgrenzen

Der Time-to-Fill-Rechner bildet eine Datumsdifferenz in Kalendertagen. Als Start wird die definierte Freigabe oder Öffnung einer Stelle verwendet, als Ende das zuvor festgelegte Besetzungsereignis. Diese fachliche Definition ist wichtiger als die einfache Subtraktion.

Angebotsannahme, Vertragsabschluss und erster Arbeitstag können verschiedene Daten sein. Entscheiden Sie bewusst, welcher Endpunkt Ihre Frage beantwortet. Eine geänderte Definition darf nicht als plötzlich verbesserte Recruiting-Leistung erscheinen.

Wartezeiten vor und nach der Auswahl sichtbar machen

Time to Fill kann Phasen umfassen, auf die Recruiting nur begrenzten Einfluss hat. Unklare Anforderungen, fehlende Freigaben und spätere Verfügbarkeit der ausgewählten Person sollten getrennt betrachtet werden. Die Kennzahl ist kein persönlicher Leistungsbeweis einzelner Recruiter.

Bei mehreren gesuchten Personen in einer Ausschreibung muss feststehen, ob erste, letzte oder einzelne Besetzungen gemessen werden. Pausierte und wiedereröffnete Suchen brauchen ebenfalls Regeln. Dokumentieren Sie diese Sonderfälle, statt sie ungeprüft in einen Durchschnitt zu mischen.

Grundlagen und Einordnung: Bundesdatenschutzgesetz – insbesondere § 26, Verordnung (EU) 2016/679 – Datenschutz-Grundverordnung. Die Anwendungsschritte und Beispiele sind redaktionelle Modelle.

Eingaben verständlich erklärt

Was gehört in welches Feld?

Freigabe der Stelle
Datum der definierten Stellenfreigabe beziehungsweise Öffnung. Die Methode muss für alle verglichenen Stellen gleich sein.
Gewähltes Endereignis
Datum des klar bezeichneten Endereignisses. Angebotsannahme und tatsächlicher Arbeitsbeginn dürfen nicht unbemerkt verwechselt werden.

Rechenweg & Interpretation

Drei Rechenfälle – nachvollziehbar gelöst.

Beispiel 01

Längerer Zeitraum

01.08.2026 bis 15.09.2026 = 45 Tage.

Der Zeitraum umfasst die gesamte gewählte Stellenphase, einschließlich Wochenenden.

Beispiel 02

Späterer Arbeitsbeginn

01.08.2026 bis 01.10.2026 = 61 Tage.

Wird statt Angebotsannahme der erste Arbeitstag verwendet, entsteht eine andere Aussage. Die Definition muss entsprechend benannt werden.

Beispiel 03

Kurze Freigabephase

01.09.2026 bis 15.09.2026 = 14 Tage.

Ein späterer Startpunkt verkürzt den Wert rechnerisch. Das ist keine Verbesserung, wenn nur die Definition geändert wurde.

Alle Werte sind fiktive Rechenbeispiele. Ergebnisse werden zur Darstellung gerundet; Einheiten und Modellgrenzen bleiben maßgeblich.

Was dieses Werkzeug nicht entscheidet.

Grenzen der BerechnungEndereignis ausdrücklich festlegen: zum Beispiel Annahme oder Arbeitsbeginn. Keine Bereinigung um Unterbrechungen, Wochenenden oder Feiertage.
Wird aus dem Ergebnis eine rechtliche Freigabe?

Nein. Rechenwerte beantworten nur die beschriebene mathematische Frage. Einzelfall, anwendbare Vereinbarungen und rechtliche Voraussetzungen bleiben gesondert zu prüfen.

Werden meine Eingaben an CALUMA übertragen?

Dieses Werkzeug berechnet lokal im Browser. Es enthält keinen Versand und speichert keine Eingaben dauerhaft. Für andere Dienste der umgebenden Website gelten deren eigene Datenschutzhinweise.

FAQ / 10 Antworten

Häufige Fragen – ausführlich beantwortet.

Ist die Veröffentlichung immer der Start?

Nicht zwingend. Manche Modelle beginnen mit interner Freigabe. Wählen Sie den zur Fragestellung passenden Start und dokumentieren Sie ihn.

Kann der erste Arbeitstag als Ende dienen?

Ja, wenn die Kennzahl ausdrücklich so definiert wird. Sie ist dann nicht direkt mit Werten bis Angebotsannahme vergleichbar. Kündigungsfristen können die zusätzliche Dauer stark beeinflussen.

Werden Feiertage berücksichtigt?

Sie werden wie andere Kalendertage mitgezählt. Das Tool verwendet keinen Arbeitstagekalender und keine bundeslandspezifischen Feiertage.

Wie behandelt man mehrere Einstellungen auf eine Anzeige?

Mit einer festen Regel: Einzelbesetzungen, erste oder vollständige Besetzung. Ein unklarer Mix macht den Wert schwer interpretierbar.

Was geschieht bei pausierten Suchen?

Die Behandlung muss vorab feststehen. Pausen können separat ausgewiesen werden. Sie nachträglich ohne Hinweis abzuziehen verfälscht Vergleiche.

Ist das Ergebnis eine Vakanzkostenrechnung?

Nein. Es zeigt nur Tage. Wirtschaftliche Auswirkungen benötigen eigene Daten und Annahmen zu Ausfall, Ersatz und Leistung.

Warum kann derselbe Fall verschiedene Werte haben?

Weil verschiedene Anfangs- oder Endereignisse verwendet werden. Die Mathematik kann jeweils richtig sein, die Kennzahl bedeutet aber etwas anderes.

Berechnet das Tool den Durchschnitt mehrerer Stellen?

Nein. Es verarbeitet jeweils einen Zeitraum. Eine zusammenfassende Auswertung braucht konsistent definierte Einzelfälle und gegebenenfalls zusätzliche Verteilungsmaße.

Ist eine lange Dauer immer ein Recruitingfehler?

Nein. Markt, Freigaben, Anforderungen und Verfügbarkeit wirken zusammen. Ursachen müssen nach Prozessphase geprüft werden.

Welche Angaben gehören zum Bericht?

Start- und Enddefinition, Kalendertage, Stellenart und Behandlung von Sonderfällen. Ohne diese Informationen ist ein Vergleich nur eingeschränkt belastbar.

Quellen und Berechnungsmodell.

Rechenmodell transparent haltenDie Formel ist eine offen beschriebene Rechenkonvention. Gesetzesquellen belegen den jeweiligen Rahmen, nicht eine individuelle Anwendbarkeit des Ergebnisses.