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Interaktives HR-Werkzeug

Urlaub nach Arbeitstagen vergleichen

Einen vorgegebenen jährlichen Urlaubsanspruch auf eine andere Zahl regelmäßiger Arbeitstage pro Woche übertragen.

Stand: 15.09.2026Redaktionell erstellt mit KI-UnterstützungOhne Registrierung nutzbarca. 5 Min. Lesezeit
Urlaub nach Arbeitstagen vergleichen – grafische Orientierung
Wissen verstehen. Besser vorbereiten.
Zusammenhänge, Beispiele und nächste Schritte.

Aus Eingaben wird eine nachvollziehbare Rechnung.

Ihre Eingaben

Vorausgefüllte Werte sind fiktive Beispiele. Die Berechnung erfolgt ausschließlich im Browser.

Urlaubstage des ausdrücklich benannten Referenzmodells. Unterscheiden Sie gesetzlichen Mindesturlaub und zusätzliche vereinbarte Ansprüche.
Regelmäßige Arbeitstage je Woche im Referenzmodell. Gemeint sind Tage, an denen gewöhnlich gearbeitet wird, nicht die Wochenstunden.
Regelmäßige eigene Arbeitstage je Woche. Bei wechselnden Mustern oder unterjähriger Änderung reicht die einfache Wochenrelation möglicherweise nicht aus.

JavaScript ist für die interaktive Berechnung erforderlich. Formel und Beispiel finden Sie weiter unten.

So wird gerechnet.

Die verwendete Formel

Vergleichsurlaub = Referenzurlaub ÷ Referenzarbeitstage × eigene Arbeitstage

Illustratives Rechenbeispiel

30 ÷ 5 × 3 = 18 Tage; beide Werte entsprechen sechs Wochen bei der jeweiligen Verteilung.

Vertiefung & Anwendung

Den Rechner richtig einsetzen und Ergebnisse verstehen.

Urlaub bei unterschiedlichen Arbeitstagen vergleichbar machen

Der Urlaubsvergleich rechnet eine Referenzzahl von Urlaubstagen auf eine andere regelmäßige Zahl von Arbeitstagen pro Woche um. Er vergleicht damit freie Wochen, nicht geleistete Stunden. Wer an drei statt fünf Tagen arbeitet, benötigt für eine freie Woche regelmäßig weniger Urlaubstage.

Die Rechnung ist besonders nützlich bei gleichmäßiger Wochenverteilung. Sie ist keine vollständige individuelle Urlaubsberechnung bei Eintritt, Austritt, wechselnden Arbeitstagen oder längerer Abwesenheit. Gesetzlicher Mindesturlaub und darüber hinaus vereinbarter Urlaub können zudem unterschiedliche Regeln haben.

Stundenreduzierung und Tagesreduzierung auseinanderhalten

Arbeitet eine Person weiter an fünf Tagen, aber jeweils kürzer, verändert sich die Zahl der für eine freie Woche benötigten Urlaubstage nicht allein wegen der Stundenreduzierung. Erst eine andere Verteilung auf Arbeitstage verändert die einfache Umrechnung.

Das Ergebnis wird nicht automatisch rechtlich gerundet. Bruchteile können je nach Entstehungsgrund und Regelung unterschiedlich zu behandeln sein. Bewahren Sie daher den rechnerischen Wert und prüfen Sie die konkrete Anspruchsberechnung gesondert. Ein Vergleichsmodell darf keine bestehenden Urlaubsansprüche stillschweigend kürzen.

Grundlagen und Einordnung: Bundesurlaubsgesetz – insbesondere §§ 3–9 und 13, Teilzeit- und Befristungsgesetz – insbesondere §§ 4, 8, 9a, 12, 14–17. Die Anwendungsschritte und Beispiele sind redaktionelle Modelle.

Eingaben verständlich erklärt

Was gehört in welches Feld?

Jahresurlaub bei der Referenzverteilung
Urlaubstage des ausdrücklich benannten Referenzmodells. Unterscheiden Sie gesetzlichen Mindesturlaub und zusätzliche vereinbarte Ansprüche.
Arbeitstage pro Woche der Referenz
Regelmäßige Arbeitstage je Woche im Referenzmodell. Gemeint sind Tage, an denen gewöhnlich gearbeitet wird, nicht die Wochenstunden.
Regelmäßige eigene Arbeitstage pro Woche
Regelmäßige eigene Arbeitstage je Woche. Bei wechselnden Mustern oder unterjähriger Änderung reicht die einfache Wochenrelation möglicherweise nicht aus.

Rechenweg & Interpretation

Drei Rechenfälle – nachvollziehbar gelöst.

Beispiel 01

Gleiche freie Wochen

30 ÷ 5 × 3 = 18 Tage.

30 Tage bei fünf Arbeitstagen und 18 Tage bei drei Arbeitstagen entsprechen jeweils sechs freien Wochen.

Beispiel 02

Mindesturlaubsrelation

24 ÷ 6 × 5 = 20 Tage.

Das zeigt die bekannte Umrechnung von vier Wochen bei sechs auf fünf regelmäßige Arbeitstage; individuelle Ansprüche bleiben zu prüfen.

Beispiel 03

Kürzere tägliche Arbeit

30 ÷ 5 × 5 = 30 Tage.

Wer weiterhin fünf Tage pro Woche arbeitet, benötigt für sechs freie Wochen weiterhin 30 Urlaubstage, auch bei kürzeren Tagen.

Alle Werte sind fiktive Rechenbeispiele. Ergebnisse werden zur Darstellung gerundet; Einheiten und Modellgrenzen bleiben maßgeblich.

Was dieses Werkzeug nicht entscheidet.

Grenzen der BerechnungNur konstante regelmäßige Verteilung. Kein individueller Anspruchsbescheid. Eintritt, Austritt, wechselnde Wochen, zusätzlicher Urlaub und gesetzliche Rundungsregeln sind nicht berechnet. Bruchteile werden nicht automatisch gerundet.
Wird aus dem Ergebnis eine rechtliche Freigabe?

Nein. Rechenwerte beantworten nur die beschriebene mathematische Frage. Einzelfall, anwendbare Vereinbarungen und rechtliche Voraussetzungen bleiben gesondert zu prüfen.

Werden meine Eingaben an CALUMA übertragen?

Dieses Werkzeug berechnet lokal im Browser. Es enthält keinen Versand und speichert keine Eingaben dauerhaft. Für andere Dienste der umgebenden Website gelten deren eigene Datenschutzhinweise.

FAQ / 10 Antworten

Häufige Fragen – ausführlich beantwortet.

Warum fragt der Rechner nach Tagen statt Stunden?

Urlaub wird im einfachen Wochenvergleich über Arbeitstage abgebildet. Die Dauer eines Arbeitstages verändert nicht automatisch die Zahl der Tage für eine freie Woche.

Bedeutet Teilzeit immer weniger Urlaubstage?

Nein. Bei gleicher Zahl wöchentlicher Arbeitstage kann die Zahl der Urlaubstage gleich bleiben. Weniger Tagesstunden sind nicht dasselbe wie weniger Arbeitstage.

Ist das Ergebnis mein verbindlicher Jahresanspruch?

Nein. Eintritt, Austritt, Änderungen und besondere Regeln werden nicht vollständig berechnet. Das Tool zeigt nur die beschriebene Vergleichsrelation.

Wird ein Bruchteil automatisch aufgerundet?

Nein. Die rechtliche Behandlung hängt vom konkreten Anspruch und Entstehungsgrund ab. Eine pauschale Auf- oder Abrundung wäre irreführend.

Kann ich wechselnde Schichtmodelle damit berechnen?

Nur soweit eine passende regelmäßige Vergleichsbasis tatsächlich vorliegt. Bei unregelmäßigen Verteilungen sind genauere Berechnungen nötig. Eine einzelne beispielhafte Woche reicht dann nicht.

Was gilt beim Wechsel von Vollzeit zu Teilzeit?

Bereits entstandene Ansprüche und die konkrete Änderung müssen gesondert geprüft werden. Der Rechner darf nicht zur pauschalen rückwirkenden Kürzung verwendet werden.

Sind Feiertage automatisch Urlaubstage?

Nein. Die rechtliche Einordnung hängt vom konkreten Arbeitstag und den geltenden Regeln ab. Das Werkzeug berechnet keine Feiertagskalender.

Kann zusätzlicher vertraglicher Urlaub anders geregelt sein?

Unter Voraussetzungen können für Mehrurlaub andere Regeln gelten. Gesetzlicher Mindesturlaub darf nicht unterschritten werden. Die Vertragsgestaltung muss konkret geprüft werden.

Was passiert bei null Referenztagen?

Eine sinnvolle Division ist dann nicht möglich. Das Formular verlangt eine positive Referenz. Ein Beschäftigungsmodell ohne regelmäßige Tage braucht eine andere passende Betrachtung.

Wie dokumentiere ich den Vergleich?

Notieren Sie Referenzurlaub, beide Tagesverteilungen und das ungerundete Ergebnis. Ergänzen Sie den Zeitraum und besondere Änderungen. So bleibt erkennbar, dass es sich um eine Vergleichsrechnung handelt.

Quellen und Berechnungsmodell.

Rechenmodell transparent haltenDie Formel ist eine offen beschriebene Rechenkonvention. Gesetzesquellen belegen den jeweiligen Rahmen, nicht eine individuelle Anwendbarkeit des Ergebnisses.