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Interaktives HR-Werkzeug

FTE-Rechner

Vertragliche Wochenstunden in Vollzeitäquivalente umrechnen. Die Personenanzahl und tatsächlich verfügbare Kapazität bleiben getrennte Größen.

Stand: 15.09.2026Redaktionell erstellt mit KI-UnterstützungOhne Registrierung nutzbarca. 5 Min. Lesezeit
FTE-Rechner – grafische Orientierung
Wissen verstehen. Besser vorbereiten.
Zusammenhänge, Beispiele und nächste Schritte.

Aus Eingaben wird eine nachvollziehbare Rechnung.

Ihre Eingaben

Vorausgefüllte Werte sind fiktive Beispiele. Die Berechnung erfolgt ausschließlich im Browser.

Addieren Sie die vertraglichen Wochenstunden aller berücksichtigten Beschäftigten zum gleichen Stichtag. Abwesenheit wird in dieser vertraglichen Sicht nicht automatisch abgezogen.
Verwenden Sie die passende Vollzeit-Wochenarbeitszeit. Bei verschiedenen Referenzen innerhalb des Teams sind getrennte Teilrechnungen sachgerechter als ein willkürlicher Durchschnitt.

JavaScript ist für die interaktive Berechnung erforderlich. Formel und Beispiel finden Sie weiter unten.

So wird gerechnet.

Die verwendete Formel

FTE = Summe der Wochenstunden ÷ Vollzeit-Wochenstunden

Illustratives Rechenbeispiel

160 ÷ 40 = 4 FTE.

Vertiefung & Anwendung

Den Rechner richtig einsetzen und Ergebnisse verstehen.

Welche Frage dieser Rechner beantwortet

Der FTE-Rechner übersetzt ein vertragliches Stundenvolumen in vergleichbare Vollzeitäquivalente. Er ist hilfreich, wenn ein Team aus unterschiedlichen Teilzeitmodellen besteht oder eine Personalplanung nicht nur Personen zählen soll. Er ermittelt dagegen weder die erforderliche Zahl gleichzeitig anwesender Menschen noch gesetzliche Beschäftigtenschwellen.

Legen Sie zuerst fest, ob Sie einen aktuellen Vertragsstand oder einen zeitlich gewichteten Durchschnitt betrachten. Addieren Sie nur Stunden mit demselben Zeitbezug. Monatliche Stunden gehören nicht in ein Feld für Wochenstunden. Bei unterschiedlichen Vollzeitreferenzen rechnen Sie die Gruppen getrennt und addieren anschließend deren FTE-Werte.

Das Ergebnis in einer Planung verwenden

Ein Ergebnis von 3,6 FTE ist ein Volumen, keine Anweisung, 3,6 Personen einzustellen. Dieses Volumen kann auf verschiedene Personen verteilt sein. Für operative Planung müssen außerdem Arbeitstage, Qualifikationen und tatsächlich nutzbare Zeit betrachtet werden. Vertragsstunden enthalten nicht automatisch dieselbe produktive Kapazität.

Für einen Bericht dokumentieren Sie die Referenz unmittelbar neben dem Wert. „3,6 FTE bei 40 Wochenstunden“ ist wesentlich nachvollziehbarer als eine alleinstehende Zahl. Wiederholen Sie die Rechnung bei einer Änderung der Referenz, statt gerundete alte Werte weiterzuverwenden. Zwischenwerte sollten möglichst ungerundet bleiben.

Grundlagen und Einordnung: Teilzeit- und Befristungsgesetz – insbesondere §§ 4, 8, 9a, 12, 14–17, Bundesdatenschutzgesetz – insbesondere § 26. Die Anwendungsschritte und Beispiele sind redaktionelle Modelle.

Eingaben verständlich erklärt

Was gehört in welches Feld?

Summe vertraglicher Wochenstunden
Addieren Sie die vertraglichen Wochenstunden aller berücksichtigten Beschäftigten zum gleichen Stichtag. Abwesenheit wird in dieser vertraglichen Sicht nicht automatisch abgezogen.
Vollzeitreferenz pro Woche
Verwenden Sie die passende Vollzeit-Wochenarbeitszeit. Bei verschiedenen Referenzen innerhalb des Teams sind getrennte Teilrechnungen sachgerechter als ein willkürlicher Durchschnitt.

Rechenweg & Interpretation

Drei Rechenfälle – nachvollziehbar gelöst.

Beispiel 01

Gemischtes Team

40 + 30 + 20 = 90; 90 ÷ 40 = 2,25 FTE.

Drei Personen bringen zusammen 2,25 Vollzeitäquivalente ein. Für persönliche Zugänge bleibt die Zahl drei relevant.

Beispiel 02

Andere Referenz

90 ÷ 37,5 = 2,4 FTE.

Dasselbe Volumen erhält bei einer anderen Vollzeitreferenz einen anderen FTE-Wert. Das ist kein Widerspruch, sondern eine andere Bezugsgröße.

Beispiel 03

Teilzeit verteilen

4 × 20 ÷ 40 = 2 FTE.

Vier Teilzeitpersonen entsprechen rechnerisch zwei Vollzeitstellen. Ihre Verfügbarkeit an konkreten Tagen ist damit noch nicht bekannt.

Alle Werte sind fiktive Rechenbeispiele. Ergebnisse werden zur Darstellung gerundet; Einheiten und Modellgrenzen bleiben maßgeblich.

Was dieses Werkzeug nicht entscheidet.

Grenzen der BerechnungEinheitliche Referenz und gleicher Stichtag erforderlich. Keine gesetzliche Beschäftigtenzählung; keine Abzüge für Urlaub oder Krankheit.
Wird aus dem Ergebnis eine rechtliche Freigabe?

Nein. Rechenwerte beantworten nur die beschriebene mathematische Frage. Einzelfall, anwendbare Vereinbarungen und rechtliche Voraussetzungen bleiben gesondert zu prüfen.

Werden meine Eingaben an CALUMA übertragen?

Dieses Werkzeug berechnet lokal im Browser. Es enthält keinen Versand und speichert keine Eingaben dauerhaft. Für andere Dienste der umgebenden Website gelten deren eigene Datenschutzhinweise.

FAQ / 10 Antworten

Häufige Fragen – ausführlich beantwortet.

Warum fragt das Tool nach Wochenstunden?

Damit Zähler und Vollzeitreferenz dieselbe Einheit haben. Andere Zeiträume sind mathematisch ebenfalls möglich, müssen aber einheitlich umgerechnet werden. Tragen Sie nicht monatliche Stunden neben eine wöchentliche Referenz ein.

Was bedeuten Dezimalstellen im Ergebnis?

Sie beschreiben einen Bruchteil des Referenzvolumens. 0,25 FTE sind ein Viertel der gewählten Vollzeitreferenz, nicht ein Viertel einer realen Person. Die Verteilung auf Arbeitsverhältnisse bleibt offen.

Soll ich das Ergebnis auf ganze Personen aufrunden?

Nicht für einen FTE-Bericht. Eine Personalentscheidung kann später ganze Stellen benötigen, hängt aber von Verteilung und Aufgaben ab. Das mathematische Volumen sollte zunächst unverändert dokumentiert werden.

Werden Überstunden berücksichtigt?

Nur wenn Sie sie bewusst in eine entsprechend definierte Volumenbetrachtung aufnehmen. Dann handelt es sich nicht mehr um reine vertragliche FTE. Rechtliche Zulässigkeit und Mehrarbeitsvergütung prüft das Tool nicht.

Was gilt bei einer Referenz von null?

Die Division wäre nicht definiert. Das Formular verlangt deshalb eine positive Referenz. Null Arbeitsvolumen im Zähler ist dagegen möglich und ergibt null FTE.

Können mehrere Referenzen gemeinsam berechnet werden?

Nicht sinnvoll mit einem einzigen unklaren Nenner. Berechnen Sie beispielsweise eine Gruppe mit 38,5 und eine andere mit 40 Stunden separat. Anschließend können die definierten Vollzeitäquivalente addiert werden.

Warum ist FTE nicht gleich Kapazität?

Urlaub, Schulung und sonstige Abwesenheiten können die verfügbare Zeit verändern. Auch gleichzeitig benötigte Qualifikationen spielen eine Rolle. Verwenden Sie dafür ergänzend den Kapazitätsrechner und eine konkrete Einsatzplanung.

Kann der Wert für gesetzliche Schwellen verwendet werden?

Nicht ungeprüft. Gesetze können eigene Beschäftigtenzählungen vorsehen. Dieser Rechner verwendet eine offen beschriebene Stundenrelation, keine allgemeine gesetzliche Zählmethode.

Welche Angaben gehören in die Dokumentation?

Stichtag, einbezogene Gruppe, Stundensumme und Vollzeitreferenz. Ergänzen Sie, ob vertragliche oder tatsächlich geleistete Stunden verwendet wurden. So bleibt ein späterer Vergleich nachvollziehbar.

Was ist bei einem Teamwechsel zu beachten?

Ordnen Sie jede Person zum gewählten Stichtag beziehungsweise Zeitraum korrekt zu. Doppelzählungen zwischen Bereichen verfälschen die Summe. Bei zeitanteiliger Betrachtung ist die Gewichtung zu dokumentieren.

Quellen und Berechnungsmodell.

Rechenmodell transparent haltenDie Formel ist eine offen beschriebene Rechenkonvention. Gesetzesquellen belegen den jeweiligen Rahmen, nicht eine individuelle Anwendbarkeit des Ergebnisses.