Den richtigen Stundenbezug wählen
Ein vereinbarter Stundenlohn vergütet die maßgebliche Arbeitszeit nach den anwendbaren Regeln. Bei einem Monatsgehalt kann ein rechnerischer Vergleichswert gebildet werden, indem das Jahresgehalt durch die durchschnittlichen Jahres-Sollstunden geteilt wird. Für eine regelmäßige Wochenarbeitszeit nutzt ein einfacher Vergleich häufig 52 Wochen und zwölf Monate.
Diese Durchschnittsrechnung ist keine vollständige Prüfung des Mindestlohns in jedem konkreten Abrechnungsmonat. Tatsächlich geleistete Stunden, anrechenbare Entgeltbestandteile und besondere Regeln müssen dafür gesondert betrachtet werden. Ein schöner Durchschnitt darf einzelne problematische Monate nicht verdecken.
