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Probezeitgespräch vorbereiten

Das Probezeitgespräch sollte früh genug stattfinden, um offene Erwartungen und notwendige Unterstützung zu klären. Es ist nicht nur ein Termin kurz vor Ablauf einer Frist. Beschreiben Sie konkrete Aufgaben, beobachtete Fortschritte und noch ungeklärte Anforderungen.

Stand: 15.09.2026Redaktionell erstellt mit KI-UnterstützungOhne Registrierung nutzbarca. 6 Min. Lesezeit
Probezeitgespräch vorbereiten – grafische Orientierung
Wissen verstehen. Besser vorbereiten.
Zusammenhänge, Beispiele und nächste Schritte.

Vorbereiten. Ausfüllen. Fachlich prüfen.

Wofür die Arbeitshilfe gedacht ist

Die Vorlage strukturiert Probezeitgespräch vorbereiten mit konkreten Angaben, Prüfschritten und einer Ergebnisspalte. Sie können die Word-Datei anpassen oder die PDF-Fassung als Druckunterlage verwenden.

So verwenden Sie die Datei

Ersetzen Sie alle eckigen Klammern durch zutreffende Angaben. Prüfen Sie jeden Punkt für Ihren Betrieb oder Ihre persönliche Situation. Nicht benötigte Felder können entfallen; notwendige besondere Anforderungen müssen ergänzt werden.

Was vor Verwendung offen bleibt

Das Gespräch ist keine Kündigung. Probezeit, Kündigungsschutz und etwaige Befristung rechtlich getrennt betrachten.

Vertiefung & Anwendung

Die Arbeitshilfe Schritt für Schritt einordnen.

Rückmeldung auf beobachtbare Aufgaben beziehen

Das Probezeitgespräch sollte früh genug stattfinden, um offene Erwartungen und notwendige Unterstützung zu klären. Es ist nicht nur ein Termin kurz vor Ablauf einer Frist. Beschreiben Sie konkrete Aufgaben, beobachtete Fortschritte und noch ungeklärte Anforderungen.

Trennen Sie Rückmeldung, Entwicklung und rechtliche Entscheidung. Ein Gesprächsprotokoll verlängert keine Probezeit und ersetzt keine formgerechte Erklärung. Unterschiedliche Beschäftigungsformen können eigene Regeln haben. Fristen und mögliche Beendigungsfragen müssen unabhängig vom Gespräch fachlich geprüft werden.

Grundlagen und Einordnung: § 622 BGB – Kündigungsfristen, Kündigungsschutzgesetz – insbesondere §§ 1, 1a, 4, 7 und 23, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz – insbesondere §§ 1, 7, 11 und 15. Die Anwendungsschritte und Beispiele sind redaktionelle Modelle.

Eingaben verständlich erklärt

Was gehört in welches Feld?

Rolle und Gesprächsdatum
Ordnen Sie das Gespräch der tatsächlichen Tätigkeit und einem klaren Termin zu. Ein rückdatiertes Protokoll schafft keinen verlässlichen Nachweis.
Zeitraum der Beobachtung
Beschreiben Sie, welche Phase tatsächlich beurteilt wird. Fehlende Einarbeitungszeit oder längere Abwesenheit können die Aussage begrenzen.
Vereinbarte Aufgaben
Vergleichen Sie mit den zuvor kommunizierten Anforderungen. Neue Erwartungen sollten nicht rückwirkend als bereits bekannte Pflicht dargestellt werden.
Beteiligte Funktionen
Klären Sie Moderation, fachliche Rückmeldung und Entscheidungskompetenz. Die anwesenden Personen sollten ihre Rolle kennen.

Vier Schritte für die Praxis

Von der Bearbeitung zur passenden Verwendung.

SCHRITT 01Zweck festlegen

Beschreiben Sie die konkrete Aufgabe. Prüfen Sie, ob die Arbeitshilfe dafür gedacht ist und welche betriebliche Regelung zusätzlich benötigt wird.

SCHRITT 02Angaben prüfen

Tragen Sie nur passende, erforderliche Informationen ein. Ungeklärte Angaben bleiben erkennbar offen und werden nicht durch Annahmen verdeckt.

SCHRITT 03Verantwortung klären

Ordnen Sie offene Fragen und Maßnahmen einer zuständigen Funktion zu. Ein abgehakter Prüfpunkt ist noch keine verbindliche Freigabe.

SCHRITT 04Version sichern

Kennzeichnen Sie Stand und zuständige Stelle. Legen Sie die Fassung mit passenden Zugriffsrechten ab und prüfen Sie sie vor einer erneuten Nutzung.

Aus der Erklärung in die Praxis

Ein Beispiel macht den Unterschied.

Fiktives Praxisbeispiel

Beispiel: Fehlende Unterstützung sichtbar machen

Ein fiktiver Beschäftigter erreicht ein Einarbeitungsziel noch nicht. Im Gespräch zeigt sich, dass ein nötiger Zugang und Übungszeit gefehlt haben. Der Plan wird konkret angepasst. Das Protokoll unterscheidet Organisationsmängel von tatsächlichem Lernbedarf und enthält einen zeitnahen Folgetermin.

Den Inhalt vor dem Download ansehen.

Probezeitgespräch vorbereiten

ANWENDUNGSHINWEISE Rückmeldung auf beobachtbare Aufgaben beziehen Das Probezeitgespräch sollte früh genug stattfinden, um offene Erwartungen und notwendige Unterstützung zu klären. Es ist nicht nur ein Termin kurz vor Ablauf einer Frist. Beschreiben Sie konkrete Aufgaben, beobachtete Fortschritte und noch ungeklärte Anforderungen. Trennen Sie Rückmeldung, Entwicklung und rechtliche Entscheidung. Ein Gesprächsprotokoll verlängert keine Probezeit und ersetzt keine formgerechte Erklärung. Unterschiedliche Beschäftigungsformen können eigene Regeln haben. Fristen und mögliche Beendigungsfragen müssen unabhängig vom Gespräch fachlich geprüft werden. FELDER VERSTEHEN Rolle und Gesprächsdatum: Ordnen Sie das Gespräch der tatsächlichen Tätigkeit und einem klaren Termin zu. Ein rückdatiertes Protokoll schafft keinen verlässlichen Nachweis. Zeitraum der Beobachtung: Beschreiben Sie, welche Phase tatsächlich beurteilt wird. Fehlende Einarbeitungszeit oder längere Abwesenheit können die Aussage begrenzen. Vereinbarte Aufgaben: Vergleichen Sie mit den zuvor kommunizierten Anforderungen. Neue Erwartungen sollten nicht rückwirkend als bereits bekannte Pflicht dargestellt werden. Beteiligte Funktionen: Klären Sie Moderation, fachliche Rückmeldung und Entscheidungskompetenz. Die anwesenden Personen sollten ihre Rolle kennen. ARBEITSVORLAGE Probezeitgespräch vorbereiten AUSGANGSLAGE Rolle und Gesprächsdatum: [Bitte ausfüllen] Zeitraum der Beobachtung: [Bitte ausfüllen] Vereinbarte Aufgaben: [Bitte ausfüllen] Beteiligte Funktionen: [Bitte ausfüllen] PRÜFPUNKTE 1. Konkrete Beobachtungen zusammentragen | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 2. Sicht der beschäftigten Person hören | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 3. Ressourcen und Einarbeitung bewerten | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 4. Weitere Unterstützung vereinbaren | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 5. Erwartungen und Prüftermin dokumentieren | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] 6. Rechtliche Entscheidung separat prüfen | Status: [offen] | Notiz: [eintragen] ERGEBNIS Offene Frage / Maßnahme: [Eintragen] Verantwortung und Termin: [Eintragen] Das Gespräch ist keine Kündigung. Probezeit, Kündigungsschutz und etwaige Befristung rechtlich getrennt betrachten.

Die Vorbereitung direkt durchgehen.

Markierungen werden nicht gespeichert oder übermittelt. Sie bestätigen keine fachliche Prüfung.

Wichtig für die AnwendungDas Gespräch ist keine Kündigung. Probezeit, Kündigungsschutz und etwaige Befristung rechtlich getrennt betrachten.

FAQ / 10 Antworten

Häufige Fragen – ausführlich beantwortet.

Verlängert das Gespräch automatisch die Probezeit?

Nein. Rechtliche Gestaltung und besondere Grenzen müssen gesondert geprüft werden. Ein Gesprächsvermerk ersetzt keine wirksame Vereinbarung.

Soll nur über Fehler gesprochen werden?

Nein. Fortschritte, klare Erwartungen und Unterstützung gehören ebenfalls dazu. Sachliche Beispiele sind hilfreicher als pauschale Persönlichkeitsurteile.

Kann die Checkliste eine Kündigung vorbereitend freigeben?

Nein. Form, Fristen, Schutzrechte und Beteiligung sind eigenständige rechtliche Fragen. Die Vorlage dient der Gesprächsstruktur.

Ist die Vorlage individuell rechtlich geprüft?

Nein. Sie ist eine redaktionelle Arbeitshilfe. Sie ersetzt keine konkrete anwaltliche, steuerliche, datenschutzrechtliche oder medizinische Prüfung und stellt keine verbindliche Freigabe dar.

Darf ich Felder ändern und weitere Zeilen ergänzen?

Die bearbeitbare Word-Datei ist dafür vorgesehen. Halten Sie Angaben sachlich und beschränken Sie personenbezogene Daten auf den erforderlichen Zweck.

Ist das PDF ein ausfüllbares Onlineformular?

Nein. Das PDF ist zum Lesen und Drucken vorbereitet. Für die digitale Bearbeitung verwenden Sie die DOCX-Datei in einer geeigneten Textverarbeitung.

Wie gehe ich mit einem nicht zutreffenden Feld um?

Kennzeichnen Sie es nachvollziehbar als nicht zutreffend oder entfernen Sie es in der bearbeitbaren Fassung. Erheben Sie keine zusätzlichen Angaben nur deshalb, weil ein Feld vorhanden ist. Zweck und Erforderlichkeit gehen vor Vollständigkeit um jeden Preis.

Wie halte ich offene Entscheidungen fest?

Benennen Sie die konkrete Frage, die zuständige Person oder Funktion und einen passenden Klärungstermin. Ein offener Punkt sollte nicht durch eine ungeprüfte Standardantwort ersetzt werden. Der dokumentierte Bearbeitungsstand ist von einer Freigabe zu unterscheiden.

Wie sollte eine bearbeitete Version abgelegt werden?

Mit einem verständlichen Dateinamen, Versionsstand und passender Zugriffsberechtigung. Verwenden Sie einen für den Inhalt vorgesehenen Speicherort. Vertrauliche Angaben gehören nicht automatisch in einen allgemein zugänglichen Teamordner.

Wann ist eine erneute Prüfung sinnvoll?

Wenn sich Zweck, Zuständigkeit, betrieblicher Ablauf oder eine maßgebliche Regel ändert. Auch vor der Wiederverwendung einer älteren Fassung sollten Annahmen und offene Punkte kontrolliert werden. Ein früherer Einsatz bestätigt nicht automatisch die heutige Eignung.

Fachlicher Rahmen und Quellen.

Wichtig für die AnwendungDie konkreten Formularfelder und der Ablauf sind ein redaktionelles Arbeitsmodell. Die verlinkten Rechtsquellen machen daraus kein amtliches oder fachlich zertifiziertes Formular.