Beobachtung, Wirkung und Wunsch auseinanderhalten
Feedback wird verständlicher, wenn es konkrete Beobachtung von Interpretation trennt. „Im Gespräch wurde die Frage dreimal unterbrochen“ ist etwas anderes als „Du bist respektlos“. Die erste Formulierung lässt sich besprechen; die zweite schreibt eine Eigenschaft zu. Anschließend kann erläutert werden, welche Wirkung wahrgenommen wurde und was künftig hilfreich wäre.
Auch positives Feedback sollte konkret sein. Ein allgemeines „gut gemacht“ zeigt wenig darüber, welches Verhalten beibehalten werden sollte. Eine genaue Beschreibung von hilfreicher Vorbereitung, klarer Übergabe oder sorgfältiger Prüfung unterstützt Lernen wesentlich besser.
