Zeitangebot und tatsächliche Leistung unterscheiden
Kapazitätsplanung stellt benötigte Arbeit und verfügbare nutzbare Zeit gegenüber. Vertragliche Stunden sind dabei nur der Ausgangspunkt. Urlaub, Abwesenheiten, notwendige Besprechungen, Einarbeitung und andere Aufgaben können die für eine bestimmte Leistung verfügbare Zeit beeinflussen. Welche Anteile abgezogen werden, muss transparent und überschneidungsfrei sein.
Kapazität ist außerdem zeitgebunden. Ein positiver Monatssaldo kann einen Engpass an einem einzelnen Tag nicht ausgleichen, wenn die Leistung genau dann erbracht werden muss. Prüfen Sie deshalb sowohl Gesamtmenge als auch Zeitfenster und Qualifikationen. Besonders bei Servicezeiten oder Schichtarbeit ist Gleichzeitigkeit entscheidend.
